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Kreisliga-A: Erkelenz mit Erfolgswelle und drei Punkten am Grünen Tisch

Drei zusätzliche Punkte am Grünen Tisch : Erkelenzer Erfolgswelle

Fünf Siege in Serie, noch ungeschlagen: Der SC Erkelenz spielt derzeit groß auf. Drei zusätzliche Punkte gab es nun am Grünen Tisch aufgrund der abgebrochenen Partie gegen Teveren.

Schon bevor der 12. Spieltag angepfiffen wird, kann sich der SC 09 Erkelenz – wie erwartet – über drei weitere Punkte für die Tabelle freuen. Wie Stefan Cüster vom Spielausschuss des Fußballkreises Heinsberg bestätigte, wurde die in der Vorwoche abgebrochene Partie des SC 09 bei Germania Teveren II mit 4:0-Toren für die Erkelenzer gewertet: „Der Abbruch erfolgte, weil die Teverner verletzungsbedingt nicht mehr die vorgeschriebene Anzahl an Feldspielern aufbringen konnten. Zu diesem Zeitpunkt führte Erkelenz mit 4:0“, sagt Cüster.

Damit sind die Blau-Weißen bis auf einen Punkt an die beiden führenden Teams der Liga, der SV Golkrath und Ay-Yildizspor Hückelhoven, herangerückt. Diese gute Ausgangsposition könnte die Mannschaft von Trainer Christian Grün am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) weiter festigen, denn zum Heimspiel erwartet man als Gegner Union Schafhausen II.

Bei zuletzt fünf Siegen in Folge gehen die Gastgeber auch als klarer Favorit in diese Begegnung. Außerdem können sich die Erka-Städter noch zwei weitere Bestwerte auf die Fahnen schreiben: Zum einen kassierte man mit lediglich zehn Gegentreffern die wenigsten der gesamten Liga. Hinzu kommt, dass Erkelenz nach elf gespielten Runden das einzige Team ohne Niederlage ist.

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Auf dem Papier scheinen die Voraussetzungen also dafür zu sprechen, dass sich die ambitionierten Gastgeber auch weiterhin in der Spitzengruppe etablieren können. Wenn es das Wetter zulässt, soll wieder auf dem Rasen im Willy-Stein-Stadion gespielt werden, der aufgrund seiner Größe „durchaus Vorteile für unseren Spielstil hat“, wie Christian Grün zuletzt betonte. Alternativ stünde der Kunstrasenplatz zur Verfügung.

Natürlich sollte man die Rechnung aber nie ohne den Gegner machen. Und der ist mit der zweiten Vertretung von Union Schafhausen schwer auszurechnen. Die Reserve des Landesligisten durchläuft in der Tat eine Art Achterbahnfahrt in Bezug auf die Resultate in dieser Spielzeit. Am vorigen Spieltag holte Schafhausen immerhin beim 1:1 in Randerath/Porselen einen erkämpften Teilerfolg. Und das gelang in der Schlussphase in Unterzahl, denn Leon Liebens hatte in der 75. Minute die Ampelkarte gesehen. Somit fehlt er logischerweise beim Spiel in Erkelenz, und dürfte im Mittelfeld durchaus vermisst werden.

Vor dem Remis in Randerath/Porselen verließen die Schafhausener allerdings dreimal als Verlierer das Spielfeld. Das wiederum passierte nach einer Erfolgswelle von vier aufeinanderfolgenden Siegen mit einer beeindruckenden Torbilanz von 20:7 Toren. Wie ist die Union also einzuschätzen? Denn immerhin gaben der Verein und Trainer Mersad Mukic vor der Saison als Ziel an, „oben mitspielen zu wollen.“ Davon sind die Mannen aus dem Heinsberger Ortsteil momentan aber deutlich entfernt, denn die Union belegt zwar mit 15 Punkten einen gesicherten Mittelfeldplatz, doch nach ganz oben fehlen dann doch so einige Zähler.

Mit Spannung erwartet wird auch die Partie am Sonntag zwischen Germania Hilfarth, das zuletzt einen positiven Trend zeigte, und dem Tabellenzweiten Ay-Yildizspor Hückelhoven. Denn es ist nicht nur ein Lokalderby, viele Akteure beider Mannschaften kennen sich auch außerhalb des Platzes sehr gut.