SV empfängt die Nierskicker Duell der formstarken Teams in Schwanenberg

Fussball-Kreisliga · Die letzte Pleite des SV Schwanenberg in der Kreisliga A datiert vom neunten Spieltag, aber auch der SV Niersquelle Kuckum hat seit Anfang Oktober nicht mehr verloren. Am Sonntag treffen beide Teams „In der Schlei“ aufeinander.

  SV SW Schwanenberg (weiße Trikots) hat sich durch eine Ungeschlagen-Serie aus dem Tabellenkeller gekämpft.

SV SW Schwanenberg (weiße Trikots) hat sich durch eine Ungeschlagen-Serie aus dem Tabellenkeller gekämpft.

Foto: Nipko

Am 14. Spieltag der Kreisliga A empfängt der SV Schwanenberg den SV Niersquelle Kuckum auf der Anlage „In der Schlei“. Dabei treffen zwei formstarke Teams aufeinander, denn die letzte Niederlage der Schwanenberger fand am 16. Oktober beim 0:1 bei Ay-Yildizspor Hückelhoven statt, während die Niers-Kicker sogar seit dem 7. Oktober ohne Niederlage dastehen. Seinerzeit unterlag man Union Schafhausen II denkbar knapp mit 1:2 Treffern.

Beide Mannschaften traten zuletzt zu Nachholbegegnungen an, wobei Kuckum das Derby bei Germania Kückhoven mit 2:0 gewann. In einer umkämpften Partie hatte Benedict Krüger beide Tore für die Mannschaft vom Trainer-Duo Christoph Scheufen und Christian Schmitz erzielt. Dieser Sieg spülte den SV Kuckum hinauf auf Tabellenplatz zwei hinter den Sportfreunden Uevekoven. Nach starkem Saisonstart war der SV Schwanenberg etwas in Schieflage geraten, hat sich durch die guten Resultate der letzten Wochen aber wieder auf Platz elf geschoben. Zuletzt trennte sich die Elf von Trainer Matthias Denneburg 1:1 vom TuS Rheinland Dremmen.

Vor dem Derby gegen Kuckum plagen den Coach seit Längerem wieder einmal Personalsorgen: „In den vergangenen Wochen sah es personell sehr gut aus bei uns. Und daraufhin stimmten ja auch die Ergebnisse. Leider muss ich im Spiel gegen Kuckum auf einige wichtige Spieler verzichten.“ Wer genau auf der Kippe steht, wollte Denneburg noch nicht preisgeben. Die erfolgreiche Phase führt der Trainer nicht zuletzt auf ein stark verbessertes Defensivverhalten zurück, denn dort und bei der Anzahl individueller Fehler hatte es doch arg gehapert.

Trotz einiger zu erwartender Ausfälle gehen die Schwanenberger optimistisch in die Partie, wie Denneburg betont: „Wir werden gegen Kuckum alles versuchen. Mal abgesehen vom Spiel gegen Uevekoven, haben wir alle Derbys bislang ganz gut für uns gestalten können.“ Bei einem etwaigen Erfolg könnten die „Schwäne“ auf 20 Punkte kommen, und sich damit zunächst einmal im gesicherten Mittelfeld platzieren.

Einen ganz anderen Blick auf die Tabelle können aktuell die Kuckumer werfen, denn sollten die Punkte aus dem Schwanenberg-Spiel an die Niers wandern, ist Platz zwei vorerst sicher. Eine Tatsache dürfte den Gästen am Sonntag (Anpfiff ist um 14.30 Uhr) auf jeden Fall entgegenkommen. Nach dem Spiel in Kückhoven, mit einem sehr schwer bespielbaren Rasen, dürften die Verhältnisse auf dem Schwanenberger Kunstrasenplatz ganz andere sein.

Am Tabellenende versucht der VfJ Ratheim derweil dringend sein Punktekonto zu verbessern. Dazu geht es am Sonntag zum TuS Dremmen. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen, denn Dremmens Trainer Dietmar Berwanger, der seit drei Wochen die Geschicke bei den Rheinländern leitet, war bis dahin Co-Trainer in Ratheim.

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