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Kreisliaga A: Die Realisten des SV Kuckum liegen bislang richtig

Hinrundenfazit SV Niersquelle Kuckum : Die Realisten liegen bislang richtig

Mit fünf Siegen startete der SV Kuckum in die Saison. Danach folgte ein auf und ab für die „Nierskicker“. Insbesondere in der Offensive ist noch Luft nach oben.

Die Verantwortlichen beim SV Niersquelle Kuckum stehen seit jeher im Ruf, die sportliche Situation realistisch einzuschätzen. Und so war es scheinbar auch genau richtig, die Devise „einstelliger Tabellenplatz“ für die laufende Saison als Ziel zu formulieren. Denn nach der Hinserie belegen die „Nierskicker“ den siebten Platz.

Wie war der Saisonverlauf ?

Der SV Kuckum startete optimal in die Saison. Dem 3:0-Auftaktsieg gegen den FC Wanderlust Süsterseel folgten vier weitere Erfolge in Reihe. Nach dem 3. und dem 4. Spieltag lagen die Mannen von der Niers sogar an der Tabellenspitze. Anschließend nordete sich die Mannschaft aber selber ein, denn es folgten ein 1:2 beim VfJ Ratheim und ein 0:2 gegen Aufsteiger Sparta Gerderath. Danach ging es auf und ab und mit einem klaren 0:3 gegen Roland Millich in die Winterpause.

Was war gut?

Sicherlich war der starke Saisonbeginn die Voraussetzung für den derzeitigen guten Tabellenrang. Außerdem zeigte die Mannschaft von Trainer-Duo Christian Schmitz und Christoph Scheufen, dass gerade gegen Teams, die sich vermeintlich auf Augenhöhe befinden, immer wieder wichtige Erfolge heraussprangen. Ebenfalls positiv: Lediglich 21 Treffer steckten die Kuckumer während der Hinrunde ein.

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Was muss besser werden ?

Den 21 Gegentreffern stehen allerdings auch nur 27 erzielte Tore gegenüber. Das heißt, dass im gegnerischen Strafraum noch mehr passieren muss. Ihr Bestes gaben dabei bislang Marius Major und Luca Faenger, die immerhin jeweils fünf Treffer für sich verbuchen konnten. Außerdem sollte die Bilanz gegen Spitzenteams doch ein wenig aufgehübscht werden. In den Partien gegen die drei bestplatzierten Mannschaften aus Millich, Hückelhoven und Erkelenz gab es keinen Punkt und dabei 1:10 Tore. Vielleicht kann ein überraschender Punktgewinn gegen einen Favoriten am Ende den Ausschlag geben, sollte es nach unten hin doch noch mal eng werden.

Personal und Neuzugänge

Der Kader wird auch in der Rückrunde das fast gleiche Gesicht haben. Lediglich Mittelfeld-Mann Kevin Richardt, der bislang zu sechs Einsätzen in der A-Liga kam, wechselt in die Bezirksliga zum 1. FC Heinsberg-Lieck, wo er bereits nach der Jugend einige Jahre spielte.

Wie sieht die Vorbereitung aus?

Um wiederum gut in die Rückrunde einzusteigen, hat sich der SV ein ordentliches Testspiel-Programm aus sechs Heimspielen zurechtgelegt. Zum Auftakt gab es eine 1:6-Pleite gegen Union Schafhausen. Die nächste Partie steht am 29. Januar gegen den SC Broich-Peel an, der vom Ex-Kuckumer Jörg Pufahl trainiert wird. Die weiteren Gegner heißen SV Holzweiler (4. Februar), Rheinland Dremmen (6. Februar), SG Union Würm-Lindern (11. Februar) und TuS Hilfarth (13. Februar).