Tischtennis: Koy mit West-Team im Osten erfolgreich

Tischtennis: Koy mit West-Team im Osten erfolgreich

Ein erfolgreiches Debut im Trikot des Westdeutschen Tischtennisverbandes gab der Erkelenzer TT-Youngster Lukas Koy beim "andro-Ländercup 2010" im thüringischen Meiningen.

Mit seinen Teamkameraden Florian Demberg (TTC Mennighüffen) und Frederick Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt) belegte Lukas bei seinem ersten Verbandseinsatz in der Teamwertung den ersten Rang und im Einzelturnier wurde er Vierter.

Der Auftakt verlief ein wenig ernüchternd. Die Unterbringung in einer ehemaligen NVA-Kaserne, die jetzt für Berufsbildungskurse genutzt wird, war vergleichsweise spartanisch und erinnerte eher an den Komfort von Jugendherbergen der sechziger Jahre.

Das erste Gruppenspiel gegen die Vertretung von Brandenburg wurde klar mit 7:0 gewonnen. Auch gegen Rheinhessen reichte es zu einem 7:0 und Thüringen wurde mit 6:1 abserviert. Ganz eng wurde es dann in der Endrunde. Gegen Bayern ging die Partie knapp mit 3:4 verloren, wobei Lukas es auf eine 1:1-Bilanz brachte. Die Mannschaft des Rheinlands — Gruppensieger vor Bayern in der anderen Gruppe — wurde nicht zuletzt dank zweier Punkte von Lukas mit 4:3 besiegt. Damit standen am Ende drei Mannschaften bei 2:1-Siegen punktgleich und das bessere Spielverhältnis gab den Ausschlag zu Gunsten des WTTV-Teams (13:8) vor Rheinland und Bayern (je 12:9).

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Im Einzel hatte es Lukas in der Gruppenphase mit Mirco Koschei (Brandenburg 3:0), Maximilian Schott (Sachsen-Anhalt 3:1) und Niclas Bauer (Rheinhessen 1:3) zu tun und erreichte die Runde der letzten Sechzehn. Hier wurde er immer stärker und erreichte durch zwei klare 3:0-Erfolge das Halbfinale, wo er auf das Top-12-Kader-Mitglied Marius Zaus (Bayern) traf. In einem spannenden Match schaffte es Lukas bis in den Entscheidungssatz, verlor aber mit 2:3. Auch das Spiel um Platz drei, in dem Lukas wieder auf Niclas Bauer traf, verlor er trotz 2:0-Satzführung und eines 6:2-Vorteils im Entscheidungssatz noch mit 2:3.

Lukas Koy war nach 21 Spielen an nur zwei Tagen am Ende glücklich über seine Leistung, aber auch total platt . . .

(RP)