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Fußball: Kleiner Dämpfer im "Goldenen Oktober"

Fußball : Kleiner Dämpfer im "Goldenen Oktober"

Frauen-Regionalliga: Die Sportfreunde Uevekoven kommen zu Hause gegen die Warendorfer Sportunion nicht über ein 0:0 hinaus.

Der Oktober strahlte für die Fußballerinnen der Sportfreunde Uevekoven bisher richtig golden: Drei Spiele, drei Siege standen für das Team von Trainer Markus Rothe in der Regionalliga seit Beginn des Monats zu Buche. Gestern hat dieser Glanz einen kleinen Schleier bekommen, denn im Heimspiel gegen die Warendorfer Sportunion kamen die Gastgeberinnen nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. "Am Ende muss man sagen: Hauptsache nicht verloren", resümierte Rothe nach dem Abpfiff.

Dabei hatte das Duell der beiden Tabellennachbarn für die Sportfreunde ganz gut begonnen: Im ersten Spielabschnitt waren die Gastgeberinnen das bessere Team, ohne sich allerdings die ganz großen Torchancen zu erarbeiten. "Irgendwie hat uns heute die Spannung im Abschluss gefehlt", analysierte Rothe, der allerdings gleichzeitig auch feststellte: "uns fehlt aber auch ein bisschen das Glück." Und so stand bezeichnenderweise gleich zweimal das Aluminium im Weg: In der 24. Minute traf Christel Behr die Latte und in der 75. Minute klatschte der Ball im Anschluss an eine Ecke nur an den Pfosten.

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Ansonsten waren Offensivaktionen auf beiden Seiten Mangelware, so dass sowohl Sportfreunde Keeperin Clara Elsholz als auch ihr Gegenüber Nadine Tigges einen recht geruhsamen Nachmittag in ihren Gehäusen verbrachten. Elsholz hatte lediglich in der letzten Minute der ersten Halbzeit einmal die Gelegenheit sich auszuzeichnen, war dann aber hellwach und konnte den Schuss von Warendorfs Ina Teltenkötter souverän klären.

In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel zusehends, weil auch die Uevekovenerinnen kein Mittel mehr fanden, effektiv nach vorne zu spielen. Zwar dirigierte Rothe ungewohnt lautstark an der Seitenlinie, doch sein Appell "mehr Engagement" verklangt ungehört. "Ich habe versucht, ein paar Emotionen zu wecken", erklärt Rothe, "ich hatte ein bisschen Sorge, dass wir das 0:1 kassieren." Dazu kam es zwar nicht, doch abgesehen vom Pfostentreffer in der 75. stand auch für die Gastgeberinnen keine Offensivaktion mehr zu Buche, so dass der ein oder andere Zuschauer nicht unglücklich war, als Schiedsrichter Dirk Wiegand eine Partie ohne große Höhepunkte abpfiff.

Uevekoven: Elsholz - Kolb, Pillath, Maliqi, J. von den Driesch - Hünnekens, Behr - Sekiraca, Walther (ab 84. Leupold), Thamm (ab 66. Mayungululu) - E. von den Driesch

(RP)