Fußball: Keine leichten Aufgaben für Gerderath und Beeck

Fußball : Keine leichten Aufgaben für Gerderath und Beeck

Bezirksliga: Am Wochenende muss die Liga mal ohne Kreisderby auskommen. Für Spannung ist aber gesorgt.

Der 6. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga, Staffel 4, muss ohne Kreisderby auskommen, zum ersten Mal in der noch jungen Spielzeit 2017/2018. Das heißt natürlich nicht, dass es für die sechs Vertreter des Fußballkreises Heinsberg weniger interessant zugehen könnte. Heimrecht genießen dabei der SV Roland Millich (gegen den SC Kellersberg), der TuS Germania Kückhoven (gegen Alemannia Mariadorf), die SG Union Würm-Lindern (gegen Concordia Oidtweiler) - diese drei Partien werden um 15 Uhr angepfiffen - und der TuS Rheinland Dremmen (gegen Eintracht Verlautenheide) wo der Anstoß erst um 15.30 Uhr erfolgt. Reisen müssen hingegen Sparta Gerderath (zum FSV Columbia Donnerberg, wo am Sonntag schon um 13 Uhr begonnen wird), und der FC Wegberg-Beeck II (muss um 15 Uhr bei der DJK FV Haaren ran).

Sicher keine leichten Aufgaben, weder für Gerderath noch für Wegberg-Beeck. Dabei aber natürlich wesentlich mehr unter Druck die Gerderather, die nach vier Niederlagen auf einem Abstiegsplatz notiert werden. Und dass bei Aufsteiger Donnerberg auf dessen Kunstrasenplatz die Erfolgsaussichten erneut nicht als rosig einzuschätzen sind, weiß man wohl auch in Gerderath.

Mit breiter Brust können die U23 des FC Wegberg-Beeck und Trainer Markus Lehnen die Reise nach Haaren antreten. Mit zwölf Punkten rangiert man sogar einen Tabellenplatz und zwei Punkte vor Haaren, einem der Topfavoriten.

Als Tabellenachter hat der TuS Germania Kückhoven zwar bisher noch nicht das Optimum herausgeholt, zeigte letzte Woche beim 3:1-Sieg in Kellersberg deutlich ansteigende Form. Diese gegen Alemannia Mariadorf auch zu Hause abzurufen, ist vorrangiges Ziel von Mannschaft und Trainer Dirk Valley. Aber Vorsicht: Die zwei Saisonsiege, die die Landalemannen bisher vorweisen können, erreichten sie in der Fremde (1:0 in Kellersberg, 3:1 in Dremmen). Was die Mariadorfer so drauf haben, davon könnte Würm-Linderns Trainer Hermann-Josef Lambertz seinem Kückhovener Kollegen Dirk Valley sicher eine Menge erzählen, schließlich hatte es die SG Union erst letzte Woche mit Mariadorf zu tun, gewann dabei am Ende 1:0. Am Sonntag erwartet den noch verlustpunktfreien Tabellenführer Würm-Lindern mit Concordia Oidtweiler das nächste Hindernis in der neuen Umgebung, sicher kein unüberwindbares. Aber wohl auch nur dann, wenn Lambertz ein guter Kader zur Verfügung steht. Verzichten muss er aber in jedem Fall auf den gelb/rot gesperrten Kilian Schmitz und auf Felix Klee.

Der erste Saisonsieg (1:0 in Oidtweiler) sollte dem TuS Rheinland Dremmen so viel Rückenwind gegeben haben, dass er auch zu Hause gegen den starken Aufsteiger Eintracht Verlautenheide bestehen kann. Der hat seine bisher einzige Saisonniederlage in Oidtweiler kassiert (3:6 am 4. Spieltag). - Ein sicher richtungsweisendes Spiel wartet auf den SV Roland Millich, der zu Hause das Kellerduell gegen Tabellennachbar und Schlusslicht SC Kellersberg vor der Brust hat. Hat die 1:5-Klatsche in Beeck keine Spuren hinterlassen, ist Trainer Stanislav Makarov zuversichtlich, dass sein Team den zweiten "Dreier" schafft.

Weiter spielen: Arminia Eilendorf - FC Roetgen (Sonntag 15.30 Uhr).

(ass)
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