Keine guten Karten für Kückhoven im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga

Fußball : Wer steigt mit Ratheim ab?

Fußball: Die Frage nach dem Klassenerhalt wird in der Bezirksliga nun beantwortet.

Letzter Spieltag in der Fußball-Bezirksliga, Staffel 4, und da wird entschieden, wer neben den letztjährigen Aufsteigern VfJ Ratheim und SW Huchem-Stammeln als dritter Absteiger die Liga verlassen muss.

Die schlechtesten Karten vor diesem 30. Spieltag hat der TuS Germania Kückhoven mit seinen 30 Punkten und einem Torverhältnis von 38:56. Zwei Punkte mehr hat der TuS Rheinland Dremmen und mit 42:49 Toren die klar bessere Tordifferenz. Dritter im Bunde der abstiegsbedrohten „Heinsberger“ ist der FC Wegberg-Beeck II (33 Punkte, 43:59 Tore). Ein Sieg gegen den FSV Columbia Donnerberg ist für Kückhoven also ein absolutes Muss. Aber selbst der könnte nicht reichen, wenn Dremmen und auch Beeck punkten. Dremmen erwartet zu Hause den bereits abgestiegenen Vertreter aus dem Fußballkreis Düren, den schon erwähnten SW Huchem-Stammeln. Schon das Hinspiel in Niederzier haben die „Rheinländer“ 2:0 gewonnen und sind zuversichtlich, erneut als Sieger vom Platz zu gehen. Einen Sieg und den damit verbundenen Ligaverbleib fordert natürlich auch Dremmens Trainer Redzo Sakanovic von seiner Mannschaft.

Zumindest einen Punkt wird auch Beecks Trainer Mark Zeh in der Auswärtspartie bei der DJK FV Haaren von seinen „Reservisten“ einfordern, und der würde ja schon zum Klassenerhalt reichen. Gerne erinnern sich die Beecker Youngster an das Hinspiel auf dem Kunstrasenplatz im Waldstadion, das sie nach einem 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Heimsieg drehten. Vielleicht ist der Kunstrasenplatz in Aachen an der Neuköllner Straße ja ein gutes Omen.

Viermal in Folge hat der TuS Germania Kückhoven nicht gewonnen und sich damit die schlechte Ausgangslage eingebrockt. Mehr noch wird man aber wohl den verspielten Heimsiegen gegen Huchem-Stammeln und Mariadorf (beide gingen 2:2 aus) nachtrauern, kassierte jeweils in den Schlussminuten den 2:2-Ausgleich. Aber allen Widrigkeiten zum Trotz wird Trainer Dirk Valley seine „Germanen“ aufmuntern, noch einmal Gas zu geben. Und die letzte Gelegenheit, die acht Bezirksliga-Jahre fortzusetzen, bietet sich mit einem „Dreier“ im Heimspiel gegen den FSV Columbia Donnerberg. Der hat zuletzt zwar wieder mit einem 2:1 gegen Alemannia Maria­dorf gezeigt, dass er noch lebt, war zuvor aber in einigen Partien wegen Personalproblemen nicht mehr ligatauglich. Bleibt also abzuwarten, in welcher Besetzung der Gast aus Stolberg aufkreuzt.

Alle drei für den Abstieg noch relevanten Partien werden übrigens zeitgleich am Sonntag um 15.30 Uhr angepfiffen.

Bereits am Freitagabend beschließen vier Vereine die Saison 2018/2019, für die es weder um Auf- noch Abstieg geht: Um 19.15 Uhr spielt der 1. FC Heinsberg-Lieck gegen den FC Roetgen, eine Viertelstunde früher die SG Union Würm-Lindern bei Concordia Oidtweiler. Weiter spielen am Sonntag um 15 Uhr: FV Vaalserquartier – Kohlscheider BC, Germania Eicherscheid – VfJ Ratheim, Alemannia Mariadorf – Rasensport Brand.

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