1. NRW
  2. Städte
  3. Kreis Heinsberg
  4. Sport Kreis Heinsberg und Erkelenz

Jugendfußball: Holpriger Start für Teams des FC Wegberg-Beeck

Jugendfußball : Holpriger Saisonstart für Beecker Nachwuchsmannschaften

In der Mittelrheinliga haben die U19 und die U17 des FC Wegberg-Beeck noch nicht überzeugen können. Für die B-Junioren gab es nun immerhin ein Erfolgserlebnis im Kreispokal.

Eine richtig starke Spielzeit hatte in der vergangenen Saison die U19 des FC Wegberg-Beeck in der Mittelrheinliga absolviert: Die von Mike Schmalenberg trainierten Kleeblätter mischten munter in der Spitzengruppe mit. Und auch im Mittelrheinpokal sorgten Schmalenbergs Jungs für Furore, schlugen überraschend den damaligen souveränen Mittelrheinliga-Tabellenführer Fortuna Köln und freuten sich daraufhin auf das Spiel der nächsten Runde daheim gegen den damaligen Bundesliga-Tabellenführer 1. FC Köln. Doch daraus wurde dann nichts. Wegen Corona wurde die Saison abgebrochen – zu dem Zeitpunkt stand Beeck auf dem vierten Platz.

Die neue Saison hat sich für die Schwarz-Roten gar nicht so gut angelassen – im Gegenteil: Nach vier Spielen wartet Beeck noch auf den ersten Punkt. Damit nicht genug: Am vergangenen Wochenende vergeigte der FC zur Krönung auch noch das Heinsberger Kreispokalfinale gegen Außenseiter SG Gerderath/Helpenstein mit 2:3 nach Verlängerung. Bis in die Nachspielzeit der regulären Spielzeit führte Beeck zwar  2:1, kassierte dann aber noch den Ausgleich. Kurz vor Ende der Verlängerung machte die SG die Überraschung dann perfekt.

„Wir machen einfach zu viele Fehler, und vorne nutzen wir unsere Chancen nicht. Im Kreispokalfinale hatten wir davon jedenfalls mehr als genug“, sagt Schmalenberg. Noch relevanter sei freilich, dass das zwangsläufig völlig neue Team erheblich anders als die Vorgängermanschaft gestrickt sei.

„Zum einen haben wir von der Statur her nun eine sehr schmächtige Mannschaft, zum anderen sind die Jungs nicht so lernbereit, wie sie es sein müssten. Was die Selbsteinschätzung mit einschließt“, redet Schmalenberg Klartext  – und präzisiert: „Man merkt auch deutlich, dass von der Grundausbildung her viele der neuen Jungs nicht auf dem Level der Vorjahrsmannschaft sind. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Handlungsschnelligkeit und der Spielintelligenz. Unser Umschaltspiel ist jedenfalls deutlich langsamer als in der Vorsaison.“

Schmalenberg hofft, dass seine Jungs nun möglichst schnell lernen und den Hebel umlegen – am besten schon am Samstag. Dann kommt der 1. FC Düren ins Waldstadion. „Mal gucken, welche Möglichkeiten uns der Gegner da gibt.“

Nicht viel besser ist es bislang auch der ebenfalls in der Mittelrheinliga spielenden Beecker U17 ergangen: Aus vier Spielen hat das Team von Dennis Fischer nur einen Zähler ergattert, ist damit ebenfalls Schlusslicht. Immerhin hat dieses Nachwuchsteam aber sein Kreispokalfinale gewonnen: 3:1 gegen den SC 09 Erkelenz.