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Fußball: In zehn Jahren vom Junior zum Senior im Beecker Team

Fußball : In zehn Jahren vom Junior zum Senior im Beecker Team

0:1 gegen Brühl. Wie haben Sie das Spitzenspiel erlebt?

0:1 gegen Brühl. Wie haben Sie das Spitzenspiel erlebt?

Berkigt Diese Niederlage ist schon sehr ärgerlich, vor allem wegen der zweiten Halbzeit. Da sind wir doch ständig angerannt, hatten 70 bis 75 Prozent Ballbesitz. Vielleicht fehlte dabei aber der unbedingte Wille, der letzte Biss, ein Tor zu erzwingen. Sicherlich fehlte aber der letzte Pass, der einfach nicht ankam. Umgekehrt ist Brühl einmal vor unser Tor gekommen und hat mit dieser einen Chance das Siegtor erzielt.

In gut zwei Wochen steht das große Spiel auf dem Aachener Tivoli an, das Mittelrheinpokal-Halbfinale bei der Alemannia. Für Sie selbst wird es nach 2008 und 2011 das dritte Semifinale mit Beeck werden . . .

Berkigt Darauf freuen wir uns alle auch schon sehr. In dem großen Stadion vor einigen tausend Zuschauern zu spielen, wird etwas ganz Besonderes werden. Und so ganz chancenlos sind wir dabei sicher nicht. So spielen bei der Alemannia nun ja auch einige Akteure, die bislang in der Zweiten aufliefen – so Marvin Ajani, der Bruder unseres Innenverteidigers Patrick Ajani.

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Sie sind Beecks Dienstältester, kamen 2003 aus der A-Jugend Borussia Mönchengladbachs, sind im Sommer genau zehn Jahre hier. Mit dann 29 Jahren werden Sie auch der älteste Akteur im Kader sein. Wie gehen Sie damit um?

berkigt Ehrlich gesagt spielt das für mich keine Rolle. Ich versuche auch dann weiterhin, meine Leistung zu bringen und die jungen Spieler ein wenig zu führen. Dass der "Rosi" (Torwart und Kapitän Sascha Rodemers, mit 34 Jahren aktuell der Senior im Team, die Redaktion) uns im Sommer verlässt, bedaure ich aber sehr. Er ist nämlich nicht nur ein klasse Keeper, sondern auch ein richtig guter Typ.

Apropos Typ: Der Charakter der Mannschaft hat sich in den zehn Jahren ja schon erheblich geändert. Was sagen Sie dazu?

Berkigt Ist schon richtig, 2003 war das Team ganz anders zusammengesetzt als heute. Als ich damals kam, standen viele gestandene Akteure im Kader. Im aktuellen Team überwiegen dagegen die sehr jungen Spieler. Ich möchte allerdings keine Wertung vornehmen. Ich finde beide Strukturen reizvoll. Und eines kann ich aber auf alle Fälle sagen: Die Kameradschaft im aktuellen Team ist richtig gut.

MARIO EMONDS FÜHRTE DAS GESPRÄCH

(emo)