In der Fußball-Bezirksliga revanchiert sich Helpenstein für die Pokalniederlage

Fußball : Helpenstein gelingt die Revanche

Fußball: In der Bezirksliga nimmt der SV Revanche für die Niederlage im Kreispokal vor zwei Wochen, die den Hausherren nicht nur den dritten Platz, sondern auch die damit verbundene Qualifikation für den Verbandspokal bescherte.

Der SV Helpenstein ist in der Bezirksliga angekommen, feiert am 5. Spieltag der Bezirksliga Staffel 4 mit einem 3:1 im Derby bei der SG Union Würm-Lindern den ersten Sieg. Die Union hingegen kassierte damit die erste Saisonniederlage. Auch im Derby zwischen dem TuS Rheinland Dremmen und dem 1. FC Heinsberg-Lieck triumphierte der Gast, der gewann sogar mit 4:1. Ganz vorne mit dabei bleibt die Zweite des FC Wegberg-Beeck, die sich zuhause mit 2:0 gegen die DJK FV Haaren durchsetzte. Weiter auf einem Abstiegsplatz bleibt die Sparta aus Gerderath, die trotz engagierter Leistung mit 0:2 bei Rasensport Brand das Nachsehen hatte.

SG Union Würm-Lindern – SV Helpenstein 1:3 (1:1). Vor zwei Wochen noch mit 1:2 im Pokal gegen Würm-Lindern verloren, revanchierte sich der Aufsteiger eindrucksvoll. „Der Sieg für Helpenstein ist verdient“, so Würm-Linderns Coach Hermann-Josef Lambertz. Trotz dessen roter Karte letzte Woche in Oidtweiler durfte er sein Team coachen, musste aber eine Geldstrafe akzeptieren. Die Führung der Gäste gelang Dominik Hahn in der 16. Minute, als er einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff glich die SG durch Lukas Klee zum 1:1 aus. Mit Schwung ging Helpenstein auch die zweite Halbzeit an, und führte in der 48. Minute schon wieder. Christian Kledtke nutzte einen Abwehrfehler der SG zum 2:1. Den Vorsprung brachte der Aufsteiger sicher bis in die 90. Minute, um genau da noch einen drauf zu setzen. Robin Heldens schloss einen Konter mit einem Treffer zum 3:1-Endstand ab. Helpenstein verlässt also wieder den Abstiegsplatz.

FC Wegberg-Beeck II – DJK FV Haaren 2:0 (1:0). Trainer Markus Zeh durfte mit der Leistung seiner Youngster – da stand am Samstag kein Spieler jenseits der 22 Jahre-Grenze auf dem Platz – mehr als zufrieden sein. Vor allem in Halbzeit eins präsentierte sich das Team wie aus einem Guss, hätte zur Pause deutlich höher führen können als 1:0. Weil ein Tor von Justin Küppers wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben wurde, blieb es also beim Treffer von Robin Jackels aus der 39. Minute. Als Gästetrainer Daniel Krümberg nach der Pause dann mit der Einwechslung von Sascha Bergrath und Maik Haass für mehr Power sorgte, musste Beeck schon stark verteidigen, und tat es schließlich auch. Für das entscheidende 2:0 sorgte dann in der Schlussminute der eingewechselte Jacob Küppers. Trainer Zeh: „Ein gelungener Saisonstart.“

TuS Rheinland Dremmen – 1. FC Heinsberg-Lieck 1:4 (0:2). Schon in der Anfangsviertelstunde ließ sich Dremmen von lang in den Strafraum geschlagenen Bällen der Kreisstädter übrraschen, lag dann auch schon bald 0:2 zurück. (8. Minute Tor von Marcel Rohse, 15. Manfred Ngiambila). Bis zur Pause hätte Rohse sogar auf 0:3 erhöhen können, chippte einen Foulelfmeter aber allzu lässig über das Dremmener Gehäuse. Bitter für die Rheinländer war auch, dass sich René Göbbels nach einem Foul so schwer verletzte, dass er ausgewechselt werden musste. Als Heinsberg in der 73. Minute durch Maurice Gippert auf 3:0 erhöhte, war die Partie natürlich entschieden. Daran änderte auch das Freistoßtor von Viktor Osipow in der 81. Minute zum 1:3 nichts. Zumal Heinsberg in der Nachspielzeit noch auf 1:4 stellte. Torschütze war erneut Maurice Gippert.

Rasensport Brand – Sparta Gerderath 2:0 (2:0). „Wir haben uns ganz achtbar aus der Affäre gezogen“, meinte Spartas Trainer Bernd Nief. Unter den gegebenen Umständen, neben den schon zuvor Verletzten Sven Jansen und David Wozniak mussten auch noch Engin Sentürk und Patrick Knorn verletzungsbedingt vorzeitig vom Platz, war der Sieg der Rasensportler allemal verdient. Vor allem vor der Pause nutzte Brand die Passivität der Gäste, traf nach Toren von Malte Bartels-Lenting (10.), und Moritz Staritz (45.) zwei Mal, führte da also schon 2:0. „In der zweiten Halbzeit haben wir es hinten dann besser gemacht, und dem Gegner kaum mehr Chancen gelassen“, so Trainer Nief abschließend.

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