In der Fußball-Bezirksliga empfängt Würm-Lindern das Schlusslicht

Fußball : Würm-Lindern empfängt Schlusslicht

Die Mannschaft von Hermann-Josef Lambertz will in der Bezirksliga weiter ungeschlagen bleiben.

Am dritten Spieltag in der Staffel 4 der Fußball-Bezirksliga müssen die sechs Vereine des Fußballkreises Heinsberg ausnahmslos gegen Teams aus dem Fußballkreis Aachen ran. Also findet kein kreisinternes Derby an diesem Wochenende statt.

Die auf dem Papier wohl leichteste Aufgabe sollte von der SG Union Würm-Lindern gelöst werden können. Auf dem Platz in Lindern stellt sich nämlich der runderneuerte FSV Columbia Donnerberg vor, und der scheint in dieser Saison nicht unbedingt bezirksligatauglich zu sein. Nicht verwunderlich, nach dem Aderlass in der Sommerpause. Nach den Niederlagen im Stolberger Stadtderby gegen Aufsteiger SG Stolberg (1:8) und gegen Wegberg-Beeck II (0:2) ziert das Team auch schon das Tabellenende. Für Unions Trainer Hermann-Josef Lambertz und seine Schützlinge aber trotzdem kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Wie Donnerberg ist auch Dremmen (0:2 in Würm-Lindern, 0:1 gegen Eicherscheid) noch punktlos, sollte also endlich mal mit dem Tore schießen anfangen. Am Sonntag geht`s für die „Rheinländer“ an die niederländische Grenze, zum letztjährigen Aufsteiger FV Vaalserquartier. Der hat zwar seine beiden Auftaktbegegnungen auch verloren, das aber denkbar knapp. So 1:2 in Eicherscheid, und 0:1 gegen Brand. Also wird es sowohl für den FV als auch für den TuS Rheinland schon eine richtungsweisende Partie. Der Verlierer jedenfalls „wohnt“ vorerst im Tabellenkeller.

Nicht wesentlich weiter oben angesiedelt sind die „Heinsberger“ 1. FC Heinsberg-Lieck, sowie die beiden Aufsteiger SV Helpenstein und Sparta Gerderath. Mit jeweils einem Punkt nach zwei Spieltagen sind wohl alle drei nicht zufrieden. Und am Sonntag stellen sich wieder schwere Hürden in den Weg. Vor allem darf man gespannt sein, wie sich der SV Helpenstein (Meister der Heinsberger A Liga), beim Aachener Aufsteiger SG Stolberg schlägt. Stolbergs Trainer Oliver Heinrichs jedenfalls ist mindestens so ambitioniert wie das auch Helpensteins Coach André Lehnen vor Saisonbeginn für sein Team formuliert hat. Er wollte „sich am 1. FC Heinsberg-Lieck zu orientieren“, und der ist in seiner Aufstiegssaison immerhin Fünfter geworden.

Der FC Roetgen war von vielen Konkurrenten als einer der Favoriten genannt worden. Nach dem Auftaktsieg in Brand setzte es aber letzte Woche gegen Alemannia Maria­dorf eine deutliche 1:4-Heimniederlage. Noch deutlicher kam aber die Sparta aus Gerderath in Haaren unter die Räder, verlor da 1:6. Und die beiden treffen am Sonntag an der Spartastraße aufeinander. Melden sich nicht schon da einige zuletzt fehlende „Spartaner“ zurück, sieht wohl nicht nur Trainer Bernd Nief sein Team in der Außenseiterrolle.

Zwei Spiele, zwei Siege. So die stolze Bilanz des FC Wegberg-Beeck II und Trainer Mark Zeh. „Am Sonntag zuhause gegen Concordia Oidtweiler soll unbedingt der dritte Dreier her“, so Trainer Zeh. „Denn wir wollen Revanche für die ärgerliche 0:2-Heimniederlage am 27. Spieltag der letzten Saison“.

In die Eifel zu Germania Eicherscheid muss der 1. FC Heinsberg-Lieck, der nicht chancenlos ist. Schließlich steckt den Germanen noch das Pokalspiel vom Donnerstag gegen den SV Rott in den Knochen. Weiter spielen: Germania Lich-Steinstraß – DJK FV Haaren, Rasensport Brand – Alemannia Mariadorf.

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