Fußball: Im Derby in Uevekoven sind die Rollen klar verteilt

Fußball : Im Derby in Uevekoven sind die Rollen klar verteilt

Bezirksliga: Der Tabellendritte aus Kückhoven braucht bei den Sportfreunden einen Sieg im Aufstiegskampf.

Ein mühsames 1:0 gelang dem FC Inde Hahn in der Hinrunde gegen Concordia Oidtweiler - und das zu Hause. Beim erneuten Aufeinandertreffen der beiden morgen in Oidtweiler will der Tabellenführer es aber nicht erneut so knapp werden lassen und die gerade erst eroberte Tabellenspitze mit einem deutlichen Sieg verteidigen. Ansonsten steht an diesem 27. Spieltag in der Bezirksliga, Staffel 4, natürlich das Kreisderby zwischen den Sportfreunden Uevekoven und dem TuS Germania Kückhoven im Blickpunkt. Trotz des überraschenden 4:2-Sieges von Uevekoven in der Vorwoche beim FC Inden/Altdorf, und des äußerst mühsamen 3:2-Heimsieges von Kückhoven im Derby gegen den Tabellenletzten Schwanenberg, sind die Rollen klar verteilt. Wie schon im Hinspiel - da gewann die Germania 4:0 - wird der TuS auf dem Kunstrasenplatz auf der Anlage "En de Meer" als Favorit auflaufen. Auch wenn Gästetrainer Thomas Schläger sich damit nicht unbedingt anfreunden wird, sieht es genau so Uevekovens Coach Daniel Marschalk. Aber natürlich ist sein Team auch nicht ganz chancenlos, zu dürftig waren des Öfteren die Leistung des Tabellendritten gerade in der Rückrunde. Während Uevekoven jeden Punkt im Abstiegskampf braucht, schielt Kückhoven wieder Richtung Aufstiegsplatz zwei. Ob mit Recht wird vielleicht schon morgen vorentschieden, der Abstand zu Alemannia Mariadorf beträgt jedenfalls nur drei Punkte. Sollten die Landalemannen im Verfolgerduell bei Germania Eicherscheid dann auch noch Punkte liegenlassen, ist Kückhoven tatsächlich wieder Aufstiegskandidat.

0:4 unterlag der SV Schwanenberg in der Hinrunde dem Aufsteiger Eintracht Verlautenheide. Das Schlusslicht hat zwar diesmal Heimrecht, ist deshalb aber längst noch nicht auf Augenhöhe mit der von Alan Hansen trainierten Eintracht. Die brachte es bislang auf 33 Punkte, steht damit als Achter im gesicherten Tabellenmittelfeld. Aber trotz dünner Personaldecke, und (fast) sicherem Abstieg, gibt es für Trainer Frank Strothkämper und seine Schwäne kein Aufgeben, auch nicht gegen Verlautenheide.

Trotz drei souveräner Siege in Folge scheint Platz zehn für den TuS Rheinland Dremmen wie zementiert. Morgen könnte es aber nach oben gehen. Dann nämlich, wenn Trainer Ralph Tellers seine Schützlinge bei Hertha Walheim II zum erwarteten Sieg führt, und der SV Schwanenberg gegen Verlautenheide Schützenhilfe leistet. Anpfiff ist in Walheim bereits um 13 Uhr. An Wenau wäre man auf jeden Fall vorbei, denn die Jugendsportler sind diesmal spielfrei.

Weiter spielen: DJK Arminia Eilendorf - FC Inden/Altdorf (15.30 Uhr), DJK FV Haaren - Rhenania Richterich.

(ass)
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