Tischtennis : Höhenflug - auf dem Weg zum Aufstieg

Landesligist TV 1860 Erkelenz war auch gegen den TuS Porselen, immerhin Ligazweiter, dominant. Die Erkelenzer Mannschaft gewann klar mit 9:4. Sehr erfolgreich waren die Doppel.

In der Tischtennis-Landesliga ist der Höhenflug des TV 1860 Erkelenz einfach nicht zu stoppen. Auch der Tabellenzweite TuS Porselen stand beim Kreis Heinsberger Derby auf verlorenem Posten und unterlag klar mit 4:9.

Schon in den Doppeln machten die blau-weißen Erkastädter klar, dass sie keine Kompromisse eingehen wollten. Picken/Winkelnkemper fertigten Offergeld/Sprenger mit 3:0 ab. Alaz/Brigante punkteten gegen Hinz/Röhmann kaum weniger souverän mit 3:1, und nur das das neu formierte Duo Hochhausen/Tulke musste sich gegen Porselens Top-Formation Brentjes/Neubauer nach spannendem Verlauf im Entscheidungssatz mit 7:11 geschlagen geben.

In den Einzeln überzeugte unterdessen Dirk Brentjes, der lange Jahre in der Verbandsliga-Crew des TTC Wegberg die Spitzenposition bekleidet hatte, mit Siegen gegen Frank Picken (1:3) und Andreas Hochhausen (1:3). Ansonsten konnte aber nur noch Wolfgang Neubauer, der ebenfalls im Erkelenzer Land beim längst aufgelösten TTC Wassenberg sein Tischtennis-ABC gelernt hatte, die Kreise der Gastgeber mit seinem 3:0-Erfolg über Oliver Winkelnkemper stören.

Von Brett vier bis sechs war die Erkelenzer Dominanz jedoch erdrückend. Esat Alaz, Egidio Brigante und Arnd Tulke gaben nicht ein einziges Match ab. Das ist auch der Grund für die Überlegenheit des TV 1860 Erkelenz in dieser Saison. Die Mannschaft ist von Position eins bis sechs optimal besetzt und weist ganz offensichtlich keinen einzigen Schwachpunkt auf. Hinzu kommt noch, dass man über die ganze Spielzeit hinweg fast immer in der Stammbesetzung angetreten ist.

Ganz anders ist die Situation beim Rivalen aus Porselen. Diesmal fehlten gleich drei Akteure, die im Mannschaftsmeldeformular die Positionen zwei bis vier einnehmen. Da fällt es natürlich schwer, klassentauglichen Ersatz aufzubieten. Für den ETV ist jedenfalls der Verbandsligaaufstieg schon jetzt in trockenen Tüchern, während man auf der anderen Seite der Rur noch ein bisschen zittern muss.

(hew)