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Fußball: Hauenhorst nutzt Uevekovens Fehler gnadenlos aus

Fußball : Hauenhorst nutzt Uevekovens Fehler gnadenlos aus

Frauen-Regionalliga: Die Sportfreunde verlieren letztes Auswärtsspiel der Saison mit 2:6.

Das 2:6 bei Germania Hauenhorst war die 14 Niederlage der Sportfreunde Uevekoven im 25 Spiel, dennoch machte sie Trainer Markus Rothe bei Weitem nicht so zu schaffen, wie die 0:2-Heimniederlage im Grenzlandderby gegen Alemannia Aachen in der Vorwoche: "2:6 klingt zwar deutlich, aber so schlimm war es gar nicht", resümierte der Uevekovener Coach, "das ist besser zu verkraften, als die Niederlage am Vorsonntag."

Aber auch in Hauenhorst war die Partie gestern relativ schnell - zugunsten des Gastgebers - entschieden: Zwischen der 17. und 23. Minute nutzte die Heimelf drei Unachtsamkeiten der Sportfreunde eiskalt aus, ging mit 3:0 in Führung. In der 17. Minute war es Lisa Stoltmann, die einnetzte, danach trafen Kim Lea Wolters (19.) und Lena Maria Arentz. "Alle drei Tore sind aus ähnlichen Situationen gefallen", sagte Rothe, "momentan schreien wir nach unglücklichen Situationen".

Trotz des 0:3-Pausenrückstandes gaben sich die Gäste aus Uevekoven nicht auf, versuchten weiter spielerische Lösungen zu finden. "Die Mannschaft ist ruhig geblieben, es gab keine Auflösungserscheinungen", erklärte Rothe. Und so agierten die Gäste über weite Strecken der Partie auf Augenhöhe, kreierten immer wieder Torchancen und kamen so letztlich auch zum Erfolg. Als Debora Mayungululu in der 63. Minute zum 1:3 traf, keimte kurz Hoffnung auf, doch fast im direkten Gegenzug, schlug die Germania zurück, stellte den alten Toreabstand wieder her. "Da haben wir es einfach nicht geschafft, den Ball zu klären", resümierte Rothe. Zwar gelang Annika Loose nur eine Zeigerumdrehung später mit ihrem achten Saisontreffer das Anschlusstor zum 2:4, doch die Schlussviertelstunde gehörte noch einmal den Gastgeberinnen. Erst erzielte Nicole Schampera das 5:2 (73.), den Schlusspunkt setzte dann Kathrin Wessel (89.) mit dem 6:2. "Hauenhorst hat unsere Fehler gnadenlos ausgenutzt", resümierte Rothe, "aber nach dem 0:3 waren wir über weite Strecken ebenbürtig." Das sah auch Hauenhorsts Trainer Ralf Spanier so, der den Sportfreunden nach Spielende ein Lob zollte: "Es schön zu sehen, dass sie trotzdem versucht haben, ihren Fußball weiterzuspielen."

(RP)