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Handball: Damen des HSV Wegberg drehen Spiel in Schlussminute

Handball in Heinsberg : Wegbergs Damen drehen Spiel in Schlussminute

Ein Siebenmeter beschert dem HSV Wegberg im dritten Spiel des Jahres den dritten Erfolg. Trainer Siegfried Wagner sieht dennoch einen „glücklichen“ Sieg. Bei den Herren in der Bezirksliga verlieren alle regionalen Teams.

Die Damen des HSV Wegberg haben den dritten Sieg in Folge zum Jahresauftakt erzielt und in der Landesliga einen knappen 22:21-Erfolg gegen TV Beckrath gefeiert. Trainer Siegfried Wagner sprach jedoch von einem glücklichen Sieg, da seine Mannschaft zehn Minuten vor Schluss noch mit vier Treffern zurücklag und erst in der letzten Minute in Führung ging. „Beckrath hätte mit der heutigen Leistung sicher einen Punkt verdient gehabt“, sagte Wagner. Am Freitag hatte Wegberg bereits das Nachholspiel bei TV Issum mit 31:22 gewonnen.

Gegen Beckrath gestaltete sich die Partie von Beginn ausgeglichen. Zur Halbzeit lag der HSV mit 10:11 zurück. „Was für uns sehr untypisch war, dass wir nur sehr wenige Tore erzielten mit einer extrem schlechten Quote“, sagte Wagner und fügte an: „In der ersten Hälfte haben wir alleine von außen acht klare Torchancen nicht genutzt, bei denen wir immer wieder an der guten Torhüterin von Beckrath gescheitert sind.“

Auch in der zweiten Halbzeit klemmte es weiterhin im Wegberger Angriff, sodass Beckrath auf vier Tore davonzog. Doch in den letzten neun Minuten ließ der HSV nur noch einen Treffer zu, erzielte selbst fünf – und konnte so die Partie noch drehen. „An sich zu glauben und nicht aufzustecken war am Ende das, was uns zu diesem Sieg verholfen hat“, sagte Wagner. In der Tabelle liegt seine Mannschaft mit 14:6-Punkten auf Platz vier.

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Eine Spielklasse tiefer mussten die Herren des HSV Wegberg in der Bezirksliga eine 32:37-Niederlage gegen Spitzenreiter ATV Biesel II hinnehmen. „Das Spiel war die zu erwartende harte Nuss. Gegen die schnell und sehr offensiv agierenden Gastgeber haben wir in der ersten Halbzeit zu viele einfache Tore zugelassen und gleichzeitig gute Chancen leichtfertig liegen gelassen“, sagte Trainer Matthias Couson.

Zur Halbzeit lag seine Mannschaft bereits 11:20 zurück. Doch der zweite Abschnitt lief deutlich besser und der HSV kam auf drei Tore heran – doch am Ende blieb die Überraschung aus. „Insgesamt wäre aber mehr drin gewesen“, sagt Couson.

Niederlagen kassierten ebenfalls die Ligakonkurrenten ASV Rurtal Hückelhoven gegen Welfia Mönchengladbach (23:27) und der TV Erkelenz gegen TV 1848 Mönchengladbach (28:38). Bis zur Halbzeit hielt Erkelenz gegen den Tabellendritten mit 14:14 sogar gut mit, doch nach der Pause zogen die Gäste kontinuierlich davon. „Die Gladbacher stellten sich immer besser auf unser Abwehr- und Angriffsspiel ein, während gleichzeitig bei uns so langsam die Kräfte nachließen. So mussten wir Tor um Tor abreißen lassen“, sagte Trainer Sascha Greifendorf.

In der Bezirksliga der Damen kam der ASV Rurtal Hückelhoven zu einem torarmen 12:12-Remis gegen die HG Kaarst.

(RP)