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Hallenstadtmeisterschaften in Erkelenz, Wegberg und Hückelhoven

Hallenfußball : Zwei können den Titel-Hattrick schaffen

Am Samstag und Sonntag werden die drei Stadtmeisterschaften von Erkelenz, Wegberg und Hückelhoven ausgetragen. Der SV Golkrath und der VfJ Ratheim könnten den dritten Stadtpokal in Serie holen.

Eine ausgesprochen gute Hallenmannschaft war in den vergangenen Jahren der SV Golkrath. 2018 und 2019 gewann der A-Ligist jeweils die Erkelenzer Hallenstadtmeisterschaft, und kurz vor dem Jahreswechsel siegte er überraschend auch beim Budenzauber des SV Schwanenberg, schlug da im Finale gar den Landesliga-Tabellenführer Viktoria Glesch-Paffendorf. Lediglich das Ausscheiden bereits in der Zwischenrunde beim Erka-Cup des SC 09 Erkelenz am vergangenen Wochenende trübt da ein wenig die ansonsten sehr erfolgreiche Bilanz.

Folglich gehören die Golkrather auch bei der aktuellen Auflage der Stadtmeisterschaft am heutigen Samstag (ab 11.30 Uhr in der Karl-Fischer-Sporthalle) wieder zum Favoritenkreis – wohl ohne ihren Trainer Frank Bauer. „Ich war schon als Spieler nicht gerade ein Freund des Hallenfußballs, und das gilt nun auch als Trainer. Mit dem Coachen habe ich da nichts zu tun. Ich weiß aber, dass die Jungs richtig heiß darauf sind, den Titel-Hattrick beim Stadtpokal zu schaffen, und dafür haben sie unter der Woche auch noch mal in der Halle trainiert“, sagt Bauer.

Ein weiterer Favorit ist sicherlich Golkraths Liga-Kollege TuS Germania Kückhoven, der frischgebackene Erka-Cup-Sieger. Bis auf den TuS Keyenberg nehmen alle weiteren 13 Vereine aus dem Stadtgebiet an der Meisterschaft teil. Gruppe A spielt mit Sparta Gerderath, SV Kuckum, Viktoria Katzem, SV Venrath und SV Immerath, Gruppe B mit SC 09 Erkelenz, SV Schwanenberg, STV Lövenich und Kückhoven, Gruppe C mit Golkrath, SV Holzweiler, Dynamo Erkelenz und VfR Granterath.

Ebenfalls am heutigen Samstag wird der Wegberger Stadtpokal ausgetragen (ab 16 Uhr in der Dreifachhalle). Im Unterschied zu Erkelenz und Hückelhoven gibt es dort einen glasklaren Favoriten: den FC Wegberg-Beeck. Denn wegen des Jubiläums und der damit verbundenen Ausrichtung (siehe Info) tritt der fußballerische Branchenführer des Kreises Heinsberg da nach längerer Zeit mal wieder mit seiner Ersten Mannschaft an. „Natürlich wollen wir den Stadtpokal holen. In der Halle ist erfahrungsgemäß freilich einiges möglich. Wir werden das daher nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Beecks Coach Michael Burlet. In Meik Kühnel wird auch einer der beiden Winter-Zugänge voraussichtlich zum Aufgebot zählen.

Das Turnier dauert nur gut vier Stunden. Was daran liegt, dass statt der gewohnten acht Teams nur noch sieben am Start sind – der SV Merbeck und Viktoria Wegberg sind erstmals mit der Spielgemeinschaft dabei. Von daher gibt‘s eine Dreier- und eine Vierergruppe. Gruppe A bilden Beeck, SV Klinkum und Viktoria Rath-Anhoven, Gruppe B Sportfreunde Uevekoven, SV Helpenstein, SC Wegberg und SG Merbeck/Viktoria Wegberg. Titelverteidiger ist der SV Helpenstein, der in der Heinsberger Vorrunde des Aachener Sparkassen-Cups in Erkelenz das Finale erreichte und dort Beeck erst nach großer Gegenwehr 4:6 unterlag. Gut möglich daher, dass es diese Finalpaarung auch in Wegberg nun wieder geben wird.

Am morgigen Sonntag ermitteln zum Abschluss die zwölf Hückelhovener Vereine ihren Champion – gespielt wird ab 11 Uhr in der Hilfarther Halle. Wie in Erkelenz mit Golkrath gibt‘s auch in Hückelhoven einen amtierenden Doppelmeister: Der VfJ Ratheim gewann die beiden jüngsten Auflagen. Den Titel-Hattrick hält Coach Stanislav Makarov allerdings nicht für realistisch: „Die Jungs sind zwar hungrig, und auch ich hätte natürlich nichts dagegen, einen weiteren Pokal zu holen, zumal ich auch ein Hallenfan bin. Doch Favorit sind wir diesmal nicht. Das liegt daran, dass einige unserer Leistungsträger angeschlagen sind, und die kommen mit Sicherheit nicht zum Einsatz.“

Daher einen wirklichen Favoriten bei den Hückelhovener Stadtmeisterschaften zu benennen, fällt schwer – in Hückelhoven ist traditionell vieles möglich. Gruppe A spielt mit Viktoria Kleingladbach, Germania Rurich und Borussia Hückelhoven, Gruppe B mit Roland Millich, Viktoria Doveren und TuS Jahn Hilfarth, Gruppe C mit SV Schaufenberg, SV Baal und Ay-Yildizspor, Gruppe D mit Germania Hilfarth, Ratheim und SV Brachelen.