Entscheidung im Neunmeterschießen Ay-Yildizspor gewinnt in den Stadttitel Hückelhoven

Hallenfußball · Bei der Stadtmeisterschaft in Hückelhoven kommt es in den entscheidenden Partien gleich mehrfach zum Neunmeterschießen. Den Titel holt sich Ay-Yildizspor.

 Ay-Yildizspor feiert den Hallentitel in Hückelhoven.

Ay-Yildizspor feiert den Hallentitel in Hückelhoven.

Foto: Nipko

Nils Brandt, Trainer beim A-Ligisten SV Roland Millich, zeigte sich gelassen: „Ich bin nicht unzufrieden mit dem Turnier. Niemand hat sich verletzt und im Halbfinale im Neunmeterschießen auszuscheiden, ist halt eben auch Pech.“ Zuvor hatte sein Team das Halbfinalspiel gegen Germania Hilfarth während der Hückelhovener Stadtmeisterschaften mit 4:6 im Neunmeterschießen verloren, nach der regulären Spielzeit hatte es 3:3-Remis gestanden. Damit wurde es also nichts mit der Titelverteidigung beim in diesem Jahr von Borussia Hückelhoven ausgerichteten Turniers. Neuer Stadtmeister wurde in der Ratheimer Sporthalle Ay-Yildizspor Hückelhoven nach einem 8:7-Erfolg im Neunmeterschießen gegen eben Germania Hilfarth. Nach 15 spannenden und hochklassigen Minuten Spielzeit stand es 2:2.

Mit Ay-Yildizspor aus der Kreisliga A und dem starken B-Ligisten Germania Hilfarth standen die beiden Mannschaften im Endspiel, die auch in ihren Vorrundengruppen das Geschehen bestimmt hatten. Die Hilfarther holten gar das Maximum an Punkten und mussten während aller fünf Gruppenspielen nicht einen einzigen Gegentreffer einstecken. Dem 2:0-Auftaktsieg gegen den SV Brachelen folgte ein 5:0 über Germania Rurich, das im Verlauf des Turnieres allerdings nur einen mageren Punkt erspielen konnte. Noch deutlicher machte es die Germania anschließend beim 7:0 gegen den D-Liga-Vertreter Grün-Weiß Schaufenberg. Nach dem 2:0 über die SG Baal/Doveren stand noch das Spiel gegen Viktoria Kleingladbach an. Bis dahin hatte auch Kleingladbach alle seine Partien gewonnen. Es wurde das erwartet knappe Spiel und am Ende jubelte Hilfarth über ein 1:0 – und dem daraus resultierenden Gruppensieg.

In der stärker besetzten zweiten Vorrundengruppe deutete sich von Beginn ein Zweikampf zwischen den beiden A-Ligisten Ay-Yildizspor und Roland Millich an. Der spätere Stadtmeister Ay-Yildizspor startete mit einem 3:1-Sieg gegen den TuS Jahn Hilfarth aus der Kreisliga B. Es folgten ein klares 5:0 gegen Ausrichter Borussia Hückelhoven (C-Liga) und ein überraschend knappes 2:1 gegen Ligakonkurrenten VfJ Ratheim. Als im letzten Vorrundenspiel Millich und Ay-Yildizspor aufeinandertrafen, waren bereits beide Teams für das Halbfinale qualifiziert. So trennte man sich in einer lockeren Begegnung 1:1-Unentschieden.

Im bereits erwähnten ersten Halbfinale setzte sich Germania Hilfarth gegen Millich durch, während im zweiten Semifinale Ay-Yildizspor auf den starken B-Ligisten Kleingladbach traf, der in der Vorrunde immerhin zwölf Punkte sammeln konnte, also viermal gewonnen hatte.

Aber wer nun Spannung erwartet hatte, wurde enttäuscht, denn Hückelhoven setzte sich souverän mit 6:0-Treffern durch. Spannender wurde es im abschließenden Finalspiel. Sowohl Germania Hilfarth als auch Ay-Yildizspor boten technisch guten Hallenfußball und beide hatten den Siegtreffer jeweils auf dem Fuß. Dennoch entschied das Neunmeterschießen über den neuen Hückelhovener Stadtmeister.

Zur Pokalübergabe war dann auch Bürgermeister Bernd Jansen anwesend und zeichnete den neuen Titelträger aus. Zufrieden mit dem Verlauf des Turniertages war Peter Greven, Vorsitzender von Borussia Hückelhoven: „Es gab keine schlimme Verletzung und die Stimmung in der Halle war auch prächtig.“ Gut im Griff hatten auch die Schiedsrichter zumeist die Partien.

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