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Fußball: Hätten einen Punkt verdient gehabt

Fußball : Hätten einen Punkt verdient gehabt

Beecks Verteidiger feierte nach neun Monaten Verletzungspause sein Comeback.

Wegen gleich zweier Meniskusrisse - erst im rechten, dann im linken Knie - standen Sie ziemlich genau neun Monate nicht mehr in einem Punktspiel für Beeck auf dem Platz. In Dortmund nun gehörten Sie nach dreiwöchigem Training mit der Mannschaft erstmals wieder zum Kader - und standen dann völlig unverhofft gleich in der Anfangsformation, feierten so Ihr Regionalliga-Debüt.

KLEE Das kam wirklich sehr überraschend. Im ersten Moment war ich daher mega-aufgeregt, doch das hat nicht lange angedauert. Ich habe mich rasch ins Spiel eingefunden und auf meine Stärken konzentriert.

Sie haben in der Tat ein ordentliches Spiel gemacht. Die extrem lange Pause hat man Ihnen nicht angemerkt.

Klee Danke. Es hat richtig Spaß gemacht, auch das Zusammenspiel mit meinen Nebenleuten war gut. Leider haben wir uns für unsere gute Leistung nicht belohnt. Einen Punkt hätten wir sicher verdient gehabt.

Wie haben Sie das 1:0 erlebt? Sie waren in der Szene ja nah dran, dann aber doch nicht nah genug.

KLEE Vielleicht hätte ich noch näher dran sein können. Doch das hat der Serra da auch sehr gut gemacht. Seine Ballmitnahme war schon erstklassig - der Ball hat da ja überhaupt nicht den Boden berührt. Das war schwer zu verteidigen.

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Und wie haben Sie den Platzverweis für Shpend Hasani erlebt?

KLEE Ich stand da nahe dran, habe die Szene daher genau gesehen. Das war niemals eine Tätlichkeit von Shpend. Ornatelli und er haben sich gegenseitig was geschubst, das war's aber auch schon. Das war garantiert kein Boxschlag von Shpend - und ins Gesicht gegriffen hat er Ornatelli auch nicht.

Und wie stand's um Ihre Kondition? Der Boden war ja sehr tief.

KLEE Nach drei, vier Sprints musste ich schon mal durchschnaufen - normal nach der langen Pause.

Sie waren in der Hinrunde der vergangenen Saison der Senkrechtstarter beim FC. Da kamen Sie aus der eigenen Jugend, erkämpften sich im Mittelrheinligateam auf Anhieb einen Stammplatz, wurden dann durch den ersten Meniskusriss im März aber brutal ausbremst.

KLEE Mein eigentliches Ziel war ja, im neuen Jahr wieder eine vollwertige Alternative zu sein. Dass ich nun bereits im alten Jahr mein Comeback gefeiert habe, ist umso schöner. Da haben sich die vielen Einheiten mit unserem Physiotherapeut Baptist Polman richtig gelohnt, und dafür möchte ich mich über diesen Weg nun auch mal herzlich bei ihm bedanken. Der Weg zurück war alles andere als leicht - zumal die Oberschenkelmuskulatur extrem zurückgegangen war. Zusammen haben wir das in den vielen Monaten dann aber wieder gut hingekriegt.

Mario Emonds führte das Gespräch.

(emo)