Schulsport : Großes Spektakel im neuen Bad

Zum 37. Mal fanden gestern die Kreismeisterschaften der Grundschulen im Schwimmen statt, erstmals testete der Kreis Heinsberg damit das nagelneue Erka-Bad – und das bekam von den Veranstaltern prompt gute Noten.

Zum 37. Mal fanden gestern die Kreismeisterschaften der Grundschulen im Schwimmen statt, erstmals testete der Kreis Heinsberg damit das nagelneue Erka-Bad — und das bekam von den Veranstaltern prompt gute Noten.

Mehr als 240 Kinder waren am Start und sorgten für einen weiteren Stresstest im neuen Erka-Bad. Entsprechend groß war der Trubel. Zu Gast in Erkelenz waren 240 Kinder aus dem Kreis bei den 37. Kreismeisterschaften der Grundschulen im Schwimmen.

Warm und laut war es. Und das war ganz nach dem Geschmack von Anja Deckers, der kommissarischen Kreisschulsportbeauftragten, Die Mädchen und Jungen starteten für insgesamt 24 Grundschulen, dabei gab es 301 Starts in 17 Konkurrenzen. Einige Schüler brachten bei den Wettkämpfen enorm gute Zeiten, wie Anja Deckers betonte. Lina Hüntschemeyer (Erich Kästner Schule, Wegberg, Wettkampfklasse K 3) zum Beispiel schien ohne Konkurrenz zu sein, denn mit 0,46,58 Minuten enteilte sie bei den 50 Metern Freistil den anderen Schwimmerinnen.

Topzeit des Tages

Die Topzeit des Tages schwamm jedoch Miriam Viktoria Kuspiel (GGS Im Weidengrund, Ratheim, WK 9). Für 50 Meter Freistil benötigte sie lediglich 0:34,88 Minuten. "Mit dieser Zeit hätte sie sogar den dritten Platz beim Lehrerschwimmen erreicht. Das war schon eine tolle Leistung", sagte Anja Deckers. Auch in der WK 15 (50 Meter Brust) kam Miriam Viktoria auf Platz eins in 0:46,31. Ein spannendes Rennen lieferten sich Nina Holt (Franziskus-Schule Erkelenz) und Sina Franke (Sonnenschein-Schule Heinsberg) in der WK 5 (Jahrgang 2003, 50 Meter Freistil): Knapp setzte sich Nina in 0:45,86 Minuten durch, nach 0:46,09 Minuten schlug Sina an. Aber auch die Jungs zeichneten sich aus, beispielsweise Niklas Röder (KGS Orsbeck), der für 50 Meter Freistil nur 0:44,14 Minuten brauchte. Niklas trat in der WK 4, Jahrgang 2003, an.

Zufrieden mit den Wettkämpfen war Anja Deckers: "Sicher ist der Platz rund um das Becken nun enger, aber es geht. Gut ist die Empore für die Zuschauer, und auch die Akustik ist nun besser." Sie dankte dem Team des Erka-Bades für die Unterstützung und auch ihren Kollegen Matthias Herzog und Ulrich Kiesel sowie den weiteren Richtern.

(anke)
Mehr von RP ONLINE