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Fußball: Germania Kückhoven steht gleich vor schwerem Verfolgerduell

Fußball : Germania Kückhoven steht gleich vor schwerem Verfolgerduell

Bezirksliga: Im ersten Spiel nach der Winterpause empfängt der Ligadritte aus Kückhoven den Tabellenfünften DJK FV Haaren.

Exakt 82 Tage ist es her, seit in der Bezirksliga, Staffel 4, der letzte Spieltag auf dem Plan stand - am Sonntag endet nun die Winterpause und für die fünf heimischen Vertreter stehen gleich interessante Partien an. Während es der TuS Germania Kückhoven zu Hause im Verfolgerduell mit der DJK FV Haaren zu tun bekommt, wollen der TuS Rheinland Dremmen gegen den SC Kellersberg und die Union Schafhausen gegen Westwacht Aachen ihre Heimvorteile nutzen, um wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Unterdessen müssen Sparta Gerderath und die Sportfreunde Uevekoven ihren Auftakt nach der Winterpause auf fremden Plätzen meistern. Die Sparta wird beim Tabellensechsten Concordia Oidtweiler erwartet, die Sportfreunde beim Drittletzten Eintracht Verlautenheide. Somit ist die Ausgangslage für das heimische Quintett klar: Abgesehen von Sparta Gerderath haben alle Teams von der Papierform her die Favoritenrolle inne.

"Allerdings wissen wir nicht so genau, wo wir stehen - und das wird wohl auch vielen anderen Teams ähnlich gehen", sagt TuS-Coach Ralph Tellers. Besonders nach der schweren Knieverletzung von Abwehrspieler Onur Albayrak und einer durchwachsenen Vorbereitung mit vielen Ausfällen, gehe es jetzt darum, "als Team noch enger zusammenzurücken, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen", sagt Tellers. Allerdings habe sich sein Team in der Hinrunde besonders gegen die direkte Konkurrenz schwergetan, ein Defizit, das die Dremmener am Sonntag gegen Kellersberg abstellen möchten.

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Für Union Schafhausen gilt es nach dem "Jahrhundertspiel" im Pokal-Viertelfinale gegen Fortuna Köln schnell wieder zum Liga-Alltag zurückzufinden, denn alles andere als ein Sieg gegen Schlusslicht Westwacht Aachen wäre eine herbe Enttäuschung für das Team von Trainer Jochen Küppers.

Wie im Hinspiel punkten will auch Sparta Gerderath beim Tabellensechsten Concordia Oidtweiler, um nicht noch weiter in den Ligakeller zu rutschen. "Sieben Wochen Vorbereitung sind genug, wir freuen uns, dass es wieder losgeht", sagt Spartas Coach Bernd Nief. Verzichten muss Nief auf seinen Kapitän Kalle Wilms und auf Mittelfeldmann David Wozniak.

(RP)