Fußball: Germania Kückhoven ist im Derby in der Favoritenrolle

Fußball : Germania Kückhoven ist im Derby in der Favoritenrolle

Bezirksliga: Gegen die Reserve des FC Wegberg-Beeck hofft der gastgebende TuS auf den nächsten Dreier.

Landet Aufsteiger SG Union Würm/Lindern den nächsten Coup? - diese Frage wird am Sonntag in der Bezirksliga, Staffel 4, beantwortet. Und es ist gut möglich, denn bei der Union stellt sich mit dem SC Kellersberg ein Team vor, das mit erst einem Punkt - am Vorsonntag 0:0 gegen Dremmen - schon mit dem Rücken zur Wand steht. Ganz anders waren die bisherigen Auftritte der Schützlinge von SG-Trainer Jo Lambertz: drei Spiele, drei Siege. Alles andere als ein Sieg gegen die Mariadorfer Vorstädter würde schon überraschen, nicht nur in Würm/Lindern.

Besonders im Fokus wird aber wohl das kreisinterne Derby zwischen dem TuS Germania Kückhoven und der U 23 des FC Wegberg-Beeck stehen. Während Trainer Dirk Valley und seine Germania nach der 1:3-Auftaktniederlage in Brand zuletzt mit zwei Siegen in Folge für positive Schlagzeilen sorgte, musste Beecks Trainer Markus Lehen am Sonntag mit ansehen, wie seine Schützlinge vom aktuellen Spitzenreiter Würm/Lindern besiegt wurden, und das mehr als verdient. Nicht nur deshalb muss Kückhoven sich jetzt die Favoritenrolle gefallen lassen. Allerdings: Abwehrschnitzer wie in Brand und in Roetgen darf man sich auch gegen die junge Truppe des FC Wegberg-Beeck nicht erlauben.

Von den heimischen Teams die schwierigste Aufgabe zu lösen hat wohl Sparta Gerderath, die zur DJK FV Haaren muss. Auch wenn Haaren zuletzt 2:3 in Brand verloren hat, und den rot gesperrten Kapitän Lukas Prümm ersetzen muss, muss die Sparta schon eine Topleistung abrufen, um in Haaren zu bestehen - und das weiß natürlich auch Gerderaths Trainer Marcel Herzog.

Drei Spiele, null Punkte, so lautet die ernüchternde Bilanz von Aufsteiger SV Roland Millich. Hat Trainer Stanislav Makarov am Sonntag gegen den FC Roetgen wieder alle Mann fit an Bord, sollten die ersten Punkte möglich sein. Roetgen ist durchaus zu knacken, wie schon Würm/Lindern (3:0) und Kückhoven (3:2) jüngst bewiesen haben.

Eine lösbare Aufgabe sollte auch der TuS Rheinland Dremmen zu Hause in der Rheinland-Kampfbahn vor der Brust haben. Landesliga-Absteiger Alemannia Mariadorf hat in den bisher drei Partien noch nicht überzeugt, verlor erst vergangene Woche zu Hause gegen Concordia Oidtweiler (1:2). TuS-Trainer Redzo Sakanovic jedenfalls erwartet den ersten Dreier von seinem Team, das sich allerdings nach dem enttäuschenden 0:0 am Vorsonntag in Kellersberg deutlich steigern muss, und wohl auch wird. Anstoß in Dremmen ist erst um 15.30 Uhr.

Weiter spielen: FSV Columbia Donnerberg - Germania Eicherscheid (13 Uhr), Concordia Oidtweiler - Eintracht Verlautenheide (15 Uhr), Arminia Eilendorf - Rasensport Brand (15.30 Uhr).

(ass)