Fußball: zweiter Spieltag in der Bezirksliga, Staffel 4

Fußball : Misslungene Heimpremiere

Fußball-Bezirksliga: Das erste Bezirksliga-Heimspiel misslang dem SV Hepenstein, der mit 0:3 gegen Germania Lich-Steinstraß verlor. Wegberg-Beeck II holte erneuten Sieg, derweil kam Sparta Gerderath gehörig unter die Räder.

Die Heimpremiere ist dem SV Helpenstein in der Bezirksliga, Staffel 4, nicht gelungen. Das Team von Trainer André Lehnen unterlag dem FC Germania-Lich-Steinstraß 0:3. Die Germania verbucht so nach zwei Spieltagen die Maximalpunktzahl sechs, wie auch Alemannia Mariadorf (gewann 4:1 in Roetgen), der FC Wegberg-Beeck II (2:0-Sieger beim FSV Columbia Donnerberg), und die Germania aus Eicherscheid, die bezwang den TuS Rheinland Dremmen in dessen Rheinland-Kampfbahn mit 1:0. Die „Rheinländer“ bleiben so punkt- und torlos Vorletzter. Deutlich mit 1:6 unter die Räder kam Aufsteiger Sparta Gerderath bei der DJK FV Haaren. Leistungsgerecht 1:1 trennten sich im einzigen Kreisderby der 1.FC Heinsberg-Lieck und die SG Union Würm-Lindern.

SV Helpenstein – FC Germania Lich-Steinstraß 0:3 (0:2). Der von Staffel 3 in Staffel 4 gewechselte Vertreter aus dem Fußballkreis Düren erwies sich als zu stark, nahm die Punkte verdient mit. Schon in der siebten Minute gelang Marvin Büttner das 1:0, was dem Gast zusätzliche Sicherheit gab. Als Burak Yaman in der 37. Minute auf den 2:0-Pausenstand erhöhte, war schon eine Vorentscheidung gefallen. Vor rund 70 Zuschauern endgültig den Deckel drauf machte dann Hussein Alawie in der 65. Minute mit dem 3:0.

FSV Columbia Donnerberg – FC Wegberg-Beeck II 0:2 (0:1). „Wir hätten deutlich höher gewinnen müssen“, meinte der sonst zufriedene Beecker Trainer Mark Zeh. Dabei durften er und seine Jungspunde schon nach vier Minuten jubeln, hatte Cenk Cetin zum 1:0 getroffen. Weil viele Chancen aber nicht genutzt wurden, blieb Donnerberg im Spiel, glaubte an den Ausgleich. In der 85. Minute die Erlösung für Mannschaft und das Beecker Trainerteam. Nach einer gelungenen Kombination gelang dem für Cetin eingewechselte Justin Oliver Küppers in der 85. Minute das 2:0.

DJK FV Haaren – Sparta Gerderath 6:1 (2:0). Erneut musste Gerderaths Trainer Bernd Nief improvisieren, diesmal auch auf den urlaubenden Marko Bausch verzichten. Aber auch mit „kompletter Kapelle“ wäre das starke Haarener Team kaum aufzuhalten gewesen. Kevin Klasen (11.) und Tobias Achterberg (45.+2) sorgten für die Pausenführung. Als Sven Jansen einen an ihm verwirkten Foulelfmeter in der 52. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte, keimte Hoffnung im Sparta-Lager auf. Aber mit einem Doppelschlag nach Toren von Kevin Klasen zum 3:1 (58.) und Tobias Achterberg zum 4:1 (60.) verlor Gerderath mehr und mehr die Kontrolle. Die Folge: Achterberg mit seinem dritten Tagestreffer (72.) und Maik Haass (75.) schraubten das Ergebnis auf den 6:1-Endstand.

TuS Rheinland Dremmen – Germania Eicherscheid 0:1 (0:1). Mit dem knappsten aller Ergebnisse nahm der Gast die Punkte mit, und das auch verdient. Siegtorschütze für die Eifelaner war Marius Henk (30.), der Dremmens Torwart Tino Busch mit einem Distanzschuss zum Siegtreffer überwand. Ohne Mittelstürmer Sascha Hochgreef angetreten, war Dremmen im Angriff ohne Durchschlagskraft, bleibt auch im zweiten Saisonspiel torlos. „Ich denke, wir haben das Spiel verdient gewonnen“, meinte sichtlich zufriedener Eicherscheider Trainer Marco Kraß. „Und jetzt freuen wir uns auf Donnerstag, da erwarten wir nämlich zu Hause im Pokalviertelfinale Landesligist SV Rott, das wir ganz gerne gewinnen würden“, so Trainer Kraß weiter.

1. FC Heinsberg-Lieck – SG Union Würm-Lindern 1:1 (1:0). „Letztlich ist das Ergebnis aus meiner Sicht gerecht“, meinte Unions Trainer Jo Lambertz. „Heinsberg hatte zwar wesentlich mehr Spielanteile, vor allem in der ersten Halbzeit, aber in der zweiten Halbzeit hatten wir die besseren Torchancen“, so Lambertz weiter. Nicht gefallen hat ihm aber in den ersten 45 Minuten, dass seine Mannschaft die nötige Laufbereitschaft hat vermissen lassen. Die Tore: 1:0 (32. Minute) Maurice Gippert, 1:1 (82.) Yuki Komura.

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