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Fußball: SV Kuckum glaubt an seine Chance in der Kreisliga A

Fußball : SV Kuckum glaubt an seine Chance

Trotz des vorletzten Tabellenplatzes hat der A-Ligist die Hoffnung nicht aufgegeben. Mut macht unter anderem das Restprogramm mit noch neun Heimspielen.

Quo vadis SV Niers­quelle Kuckum? Wohin also wird der Weg des Heinsberger A-Ligisten führen? Die Nierskicker belegen aktuell mit lediglich acht Punkten auf dem Konto den vorletzten Tabellenplatz im Kreis-Oberhaus. Der Verein von der Niers-Quelle, der vor einigen Jahren noch in der Landesliga unterwegs war, zeichnet sich von jeher durch ein gesundes Umfeld und Zusammenhalt aus. Das ist nun auch nicht anders, obschon Vorsitzender Thomas Portz sowie die beiden Trainer Christian Schmitz und Christoph Scheufen sich der prekären Lage natürlich bewusst sind.

„Wir werden uns auch jetzt nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Mannschaft und das Trainerteam sind absolut fokussiert, und wenn wir endlich einmal vom Verletzungspech verschont bleiben, habe ich durchaus noch die Hoffnung, die Klasse zu halten“, sagt Portz. Doch der Vorsitzende weiß, dass es jetzt nur darum geht, ordentlich zu punkten – im Wissen, dass die Konkurrenz im Keller noch einige Begegnungen nachholen muss. Lediglich Schlusslicht SSV Kirchhoven hat alle Spiele in der Hinrunde absolviert.

Um wirklich alle möglichen Hebel in Bewegung zu setzen, hat Kuckum bereits am 7. Januar das Training wieder aufgenommen. „Es geht vor allem um die körperliche Fitness. Wenn man gegen Ende eines Spiels noch Körner hat und vielleicht nochmal drei bis vier Prozent rauskitzeln kann, ist sicher der ein oder andere Punkt mehr zu holen“, sagt Portz. Erfreulich sei zudem die rege Trainingsbeteiligung. Ob Lauftraining im Wassenberger Wald oder in der Millicher Halde, es waren im Schnitt rund 20 Aktive dabei.

Überdies denkt Trainer Christian Schmitz auch daran, das System ein wenig umzustellen: „Vielleicht spielen wir die Rückrunde mit zwei Stürmern.“ Die personelle Situation hat sich ein wenig entschärft, so dass die Nierskicker auch mal mit einer starken Bank was holen können. Rückenwind erhoffen sich die Verantwortlichen auch von der Tatsache, das der SV Kuckum zuletzt die Erkelenzer Hallenstadtmeisterschaft gewonnen hat: „Auch wenn das in der Halle war, solche Erfolge bringen immer einen Schub,“ sagt Portz.

In der Rückrunde haben die Nierskicker noch neun Heimspiele, was auf dem Ascheplatz schon oft ein Vorteil sein kann. Jeder im Verein weiß, dass die Lage denkbar schlecht ist, aber dadurch lässt sich niemand die Laune verderben. „Selbst im Falle eines Abstiegs wird hier nicht alles zusammenbrechen“, sagt Portz.

Am Mittwoch, 25. März (20 Uhr) im „Ziegenstall“, gibt es zudem eine außerordentliche Versammlung statt, bei der es um Vorstandswahlen gehen wird.