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Fußball: SV Helpenstein ist in der Bezirksliga nicht im Soll

Fußball : SV Helpenstein ist nicht im Soll

Der Start in der Bezirksliga verlief nicht zufriedenstellend. Trainer André Lehnen hat dafür verschiedene Ursachen ausgemacht. Ein Zwischenfazit.

Die Vorgabe war klar. „Die Liga ist sehr ausgeglichen, aber wir wollen am Saisonende schon unter den ersten sechs, sieben Mannschaften landen“, sagte André Lehnen, Trainer des in der Vorsaison aufgestiegenen SV Helpenstein vor Saisonstart in der Bezirksliga. Nach starkem Beginn mit Siegen gegen Rasensport Brand (2:1) und in Dremmen (4:0) schien der Dreidörferclub (Arsbeck, Dalheim, Wildenrath) auch auf einem guten Weg. Dann aber gab`s die ersten Rückschläge.

Trotz einer 2:0-Führung verlor der SV zuhause das Derby gegen den 1. FC Heinsberg-Lieck 2:5. Nur vier Tage später gegen den gleichen Gegner auch das Pokal-Viertelfinale, diesmal aber in Heinsberg. Nur einen Tag nach diesem Pokalaus musste Helpenstein am 5. Spieltag bei Concordia Oidtweiler ran und verlor nicht nur 1:3, sondern auch Robin Langer mit einer roten Karte. Eine Woche später wurde dann mit „Ach und Krach“ zwar 2:1 gegen Aufsteiger Waldenrath/Straeten gewonnen, aber der nächste Feldverweis war fällig. Julian Hahn hatte sich zu einer unbedachten Aktion hinreißen lassen.

So geschwächt, musste der SV vorletzte Woche zum Derby nach Beeck. Und auch da hatte er wieder das Nachsehen. Trotz Unterzahl, Beecks Jakob Küppers sah beim Spielstand von 1:1 Rot, machten die Beecker Youngster noch zwei Tore. Ohne die gesperrten Angreifer Robin Langer und Julian Hahn sowie ohne die Verletzten Christian Kledtke und Niklas Hermanns und den beruflich verhinderten Justin Jansen war das Team am Sonntag zuhause gegen den FV Vaalserquartier total von der Rolle, unterlag auf eigenem Platz deutlich mit 1:4. Dass so aktuell „nur“ Platz zehn zu Buche steht, ist schon enttäuschend. Auch für Trainer André Lehnen.

„Dass es nicht so läuft, hat vielfältige Gründe“, sagt der Trainer auf die Frage nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen. „Wir machen einfach zu viele einfache Fehler“, fügt Lehnen hinzu. Er macht natürlich auch den Ausfall einiger Leistungsträger für die Ergebnismisere verantwortlich. Mit den Platzverweisen natürlich selbstverschuldet, wie der Trainer weiß. Da auch taktisch einiges umgestellt werden soll, wird der Trainer in einer Mannschaftssitzung unter der Woche mit seinen Schützlingen ein intensives Gespräch führen.

Allerdings werden sich sich Verantwortliche und Mannschaft durch die neuerliche, Corona-bedingte Zwangspause erst mal sammeln können. Wenn wieder gespielt werden kann, steht die Partie bei Germania Eicherscheid auf Heplensteins Spielplan.  Wieder dabei sein könnte dann auf jeden Fall Robin Langer, dessen Sperre abgelaufen ist. Julian Hahn ist einen Spieltag später zuhause gegen Würm-Lindern wieder spielberechtigt.