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Fußball-Kreisliga: VfJ Ratheim hat den Klassenerhalt noch selber in der Hand​

A-Ligist kämpft gegen den Abstieg : VfJ Ratheim hat den Klassenerhalt noch selber in der Hand

Der VfJ Ratheim empfängt in der Schlussphase der Kreisliga A noch Germania Hilfarth und den SV Breberen auf heimischer Anlage. Zwei Pflichtsiege, wenn der Klassenerhalt gesichert werden soll.

Maximal neun Punkte könnte der VfJ Ratheim in den verbleibenden Spielen der A-Liga Heinsberg noch holen. Ob diese bestmögliche Punkteausbeute nötig sein wird, um schließlich den Klassenerhalt zu schaffen, wird sich zeigen müssen. Über die Partie am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) auf eigenem Gelände gegen die bereits abgestiegene Germania aus Hilfarth kann es indes keine zwei Meinungen geben. Im Derby zählt für die Mannschaft von Sven Ingendorn nur ein Sieg.

Das weiß der Trainer natürlich auch, kann aber den Gegner in der aktuellen Situation nicht so recht einschätzen: „Das ist schwer zu sagen, was uns am Sonntag erwartet. Hilfarth hat nichts mehr zu verlieren. Der Gegner hat bekanntlich gute Fußballer in den Reihen, und trotz allem wollen wir unser Spiel durchsetzen.“ Außerdem fügt Ingendorn hinzu: „Ich bin ehrlich. Wir haben noch zwei Heimspiele, wobei am letzten Spieltag noch der SV Breberen zu uns kommt. Wenn wir die nicht gewinnen, haben wir es auch nicht verdient, drin zu bleiben.“ Am vergangenen Spieltag holte der VfJ im Abstiegsduell bei Germania Kückhoven beim 1:3 keine Punkte, und die müssen jetzt schnell erspielt werden, denn mit 38 Punkten belegt Ratheim zurzeit den zehnten Tabellenrang, lediglich einen Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz, auf dem im Moment Breberen steht. Zumindest in einer Hinsicht können die Gastgeber optimistisch in die Begegnung gehen, denn personell kann Ingendorn endlich mal aus dem Vollen schöpfen, was beileibe nicht immer so war: „Neben Corona hat uns natürlich die langwierige Verletzung von Nick Camps nicht gerade geholfen. Zum Glück haben wir, trotz der Niederlage letzte Woche in Kückhoven, so langsam wieder in die Spur gefunden.“ Und das nicht zuletzt auch wegen der Treffsicherheit von Nick Camps, der bereits 23 Treffer auf seinem Konto hat.

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Unter dem Strich zählt für die Elf vom Ohof also nur ein Sieg, wobei auch die Resultate auf den anderen Plätzen relevant sein können: „Es könnte passieren, dass nach diesem Spieltag doch noch einige Teams näher an den Abstieg rücken, als zuletzt angenommen“, sagt Sven Ingendorn. Aber in erster Linie schaue man auf sich selbst, denn bei drei Siegen zum Saisonabschluss, wäre die Klasse ja schließlich gehalten. 

Eine andere ganz wichtige Partie im Abstiegskampf findet am Sonntag an der Spartastraße in Gerderath statt. Hier erwartet Sparta Gerderath als 13. in der Rangliste, den achten, Germania Kückhoven. Die Sparta braucht dringend drei Punkte, um dann auf 38 Zähler zu kommen. Die Kückhovener hingegen, könnten bei einem Erfolg den Klassenerhalt mehr oder weniger festmachen.