Fußball : Sparta Gerderath ist Tabellenführer

Kreisliga A: Nach dem 3:2 bei Germania Teveren II hat Sparta Gerderath die Tabellenführung inne.

Am vierten Spieltag der Kreisliga A musste der SV Niersquelle Kuckum eine Niederlage einstecken. In Golkrath unterlagen die Niers-Kicker mit 0:2.

Die Tabellenführung im Kreisoberhaus hat indes Sparta Gerderath inne. Der Absteiger aus der Bezirksliga setzte sich bereits am Freitagabend knapp mit 3:2-Treffern bei Germania Teveren II durch. Aufsteiger SG Katzem/Lövenich musste die erste Saisonniederlage einstecken. Beim bis dahin punktlosen FSV Geilenkirchen unterlagen die Mannen von Trainer Hans-Jürgen Dziatzko mit 0:1. Dennoch ist die SG bislang im Soll.

Germania Teveren II – Sparta Gerderath 2:3 (0:2). Bei der Sparta läuft es weiter rund, auch wenn nach überlegenem Beginn am Ende doch noch Spannung aufkam im Teverener Heidestadion. Nach zehn Spielminuten traf Patrick Knorn zur Gästeführung. Anschließend waren die Spielanteile ausgeglichen, doch kurz vor dem Pausenpfiff markierte Robin Bannert das 2:0 für die Sparta, und das schien in diesem Moment schon die Vorentscheidung zu sein (44.). Als dann Nurhak Yagicibulut gar auf 3:0 erhöhte, zweifelte niemand mehr am Gerderather Erfolg. Doch zwei Treffer von Marcel Waschlowsky (74.+90.) brachten noch mal Spannung.

SV Golkrath – SV Niersquelle Kuckum 2:0 (0:0). Der SV Golkrath setzt seinen guten Lauf zum Saisonbeginn auch gegen die Kuckumer Niers-Kicker erfolgreich fort. Die erste Halbzeit verlief noch torlos, dann aber gelang der Heimelf die Führung: Wieder einmal Niklas Demming war zur Stelle und traf zum 1:0 (62.). Die Partie stand anschließend auf der Kippe, und Demming erlöste mit seinem zweiten Treffer den Golkrather Anhang im Wiesengrund (90.).

Germania Hilfarth – FC Randerath/Porselen 2:2 (0:1). Ein spannendes Spiel auf dem Platz an der Hilfarther Callstraße endete mit einer Punkteteilung. Nico Pannhausen brachte zunächst den Gast aus Randerath/Porselen in Front (35.). Kurz nach dem Seitenwechsel bekam die Germania einen Strafstoß zugesprochen, den Ramazan Alkan schließlich zum Ausgleich verwandelte (49.). Doch die forschen Gäste legten nach, und Spielertrainer Sven Regn war der Torschütze zum 2:1 für Ra/Po (50.). Niklas Prüter, zu Saisonbeginn von Borussia Hückelhoven nach Hilfarth gewechselt, sicherte seinen Farben aber immer hin noch einen Punkt durch seinen Treffer zum 2:2 (64.).

FSV Geilenkirchen – SG Katzem/Lövenich 1:0 (0:0). Der Name Philipp Heinrichs stand in der vorigen Saison für Torgarantie und somit auch für den Klassenerhalt für Geilenkirchen. Mit drei Niederlagen gestartet, war es eben dieser Philipp Heinrichs, der sein Team erstmals in dieser Saison jubeln ließ. Zwei Minuten vor dem Abpfiff traf der Angreifer zum 1:0 und verpasste den Gästen damit die erste Niederlager der Spielzeit.

SVG Birgden/Langbroich/Schierwaldenrath – SV Helpensetin 1:2 (0:1). Knapp, aber durchaus verdient, setzte sich der Favorit im Auswärtsspiel durch. Jens Przystaw hatte das 1:0 für Helpenstein gemacht 812.). Nach 66 Minuten aber egalisierte Henning Peters für sein Team. Der in der 62. Minute eingewechselte Moritz Rachau machte aber anschließend den Siegtreffer für die Gäste (74.).

SSV Kirchhoven – SV Breberen 3:3 (1:1). Im dritten Spiel holte sich Aufsteiger SSV Kirchhoven zumindest mal den ersten Punkt. In einer ausgeglichenen Partie hieß es am Ende leistungsgerecht 3:3.

SV Roland Millich – FC Wanderlust Süsterseel 3:3 (1:1). Bis drei Minuten vor Schluss sah Millich wie der sichere Sieger der Partie aus. Bereits nach fünf Minuten brachte Roy Mühlenberg die Gäste in Führung. Postwendend glich Millich-Kapitän Alexander Brik aus (7.). Anschließend passierte erstmal nicht mehr viel, ehe Torjäger Pascal Schostock die Roländer in Front brachte (63.). Als Alex Brik mit seinem zweiten Treffer das 3:1 erzielte, schien die Sache gelaufen zu sein (74.). Doch die Selfkänter gaben nicht auf und kamen durch Philipp Meuwissen (87.) und Julien Feiter (90.) doch noch zum Unentschieden.

* In einer früheren Version des Textes wurde fälschlicherweise vom Rücktritt von Trainer Jörg Pufahl beim SV Niersquelle Kuckum berichtet. Dies ist nicht der Fall, er ist weiterhin Trainer beim SV Niersquelle Kuckum. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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