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Fußball: Kein Sieger im A-Liga-Tospiel zwischen Millich und Kückhoven

Fußball-Kreisliga A : Kein Sieger im Topspiel

Rolands Millichs bester Torschütze Danny Richter glich mit seinem achten Saisontreffer Kückhovens Führung durch Ron van Kessel im A-Liga-Topspiel aus. So gibt es ein 1:1.

  Auf dem Papier schien es eine der Top-Begegnungen am vierten Spieltag der Kreisliga A Heinsberg zu sein: Der SV Roland Millich empfing den TuS Germania Kückhoven. Das Spiel hielt, was es versprach. Denn über eines waren sich nach den 90 Minuten alle Beteiligten einig: Das 1:1 fand auf einem starken A-Liga-Niveau statt.

Den besseren Start der Kontrahenten, die sich auch schon zu Bezirksligazeiten gegenüberstanden, hatte Kückhoven, während die Hausherren noch nicht so richtig in die Zweikämpfe kamen. Die Überlegenheit der Germanen wurde belohnt. Über die rechte Seite lief der Angriff, den Ron van Kessel nach uneigennützigem Querpass von Daniel Fabian einnetzte (25.). „Zu diesem Zeitpunkt war die Führung für uns hochverdient“, sagte Dirk Valley, Trainer der Gäste. „Und dann fangen wir direkt den Ausgleich.“ Besagter Ausgleich fiel durch einen herrlichen Freistoß von Danny Richter, der sein achtes Saisontor schaffte (27.). Mit dem bis dahin für Millich  ein wenig schmeichelhaftem  Remis ging es in die Kabinen.

Nils Brandt, Millichs Coach, fand wohl die richtigen Worte in seiner Pausenansprache. Taktisch spielte Kevin Rapp jetzt offensiver, wodurch der Druck auf das gegnerische Tor erhöht werden sollte. Insgesamt schienen die Roländer jetzt wacher zu sein als in den ersten 45 Minuten. Die meiste Zeit ging es fortan in Richtung Kückhovens Tor, doch Routinier Mike Kyek, hielt seinen Kasten sauber.

Je länger das Spiel dauerte, umso mehr schlich sich der Gedanke an einen Millicher Sieg ein. Aber die Gäste hielten stand und nahmen sich den einen Punkt mit. Trainer Dirk Valley resümierte: „Ich denke, wenn man die beiden sehr unterschiedlichen Halbzeiten zusammen nimmt, geht der Punkt für meine Jungs in Ordnung. Einziger Kritikpunkt ist, dass wir manchmal den langen Ball schlagen müssen statt alles spielerisch lösen zu wollen.“ Mit nun sieben Zählern bewegt sich Germania weiterhin im oberen Teil der Tabelle.

Dort befindet sich auch Roland Millich mit einem Punkt mehr. Trainer Brandt sah sein Team leicht im Vorteil. „Die erste halbe Stunde ging ganz klar am Kückhoven. Zum Glück konnten wir durch diesen Sonntagsschuss von Danny Richter schnell ausgleichen.  Nach dem Seitenwechsel habe ich uns im Vorteil gesehen, aber wir haben es eben nicht geschafft, aus der Überlegenheit etwas mitzunehmen. Dann muss man eben mit einem Unentschieden leben“, sagte er. Die nächste Pflichtaufgabe wartet am Donnerstag, 1. Oktober (19 Uhr): Im Kreispokal-Viertelfinale kommt Bezirksligist TuS Rheinland Dremmen.