Fußball : Waldenrath/Straeten weiterhin mit weißer Weste unterwegs

Kreisliga A: Im Kreisoberhaus stand der dritte Spieltag auf dem Saisonplan.

Nach dem dritten Spieltag in der Kreisliga A hat nur noch der SV Waldenrath/Straeten eine weiße Weste. Im Heimspiel gegen Germania Teveren II setzte sich die Truppe von Trainer Maik Honold sicher mit 3:0 durch. Damit hat die Germania immer noch keinen Punkt auf dem Konto. Ebenfalls noch ohne einen einzigen Zähler bleiben der FSV Geilenkirchen und der SSV Kirchhoven.

SV Waldenrath/Straeten – Germania Teveren II 3:0 (0:0). In der ersten Halbzeit konnte der SV seine optische Überlegenheit, die zweifelsohne vorhanden war, noch nicht in Bares umsetzen. Es musste schon ein Strafstoß herhalten, den Jochen Dautzenberg in der 51. Minute zum 1:0 verwandelte. Damit war der Knoten offensichtlich gelöst, und als Paul Wolf das 2:0 markierte, war der Sieg quasi eingetütet (63.). Kurz darauf wischte Hendrik Beumers mit seinem Treffer zum 3:0 die letzten Zweifel am Heimsieg weg (67.).

SG Katzem/Lövenich – SVG Birgden/Langbroich/Schierwaldenrath 3:1 (1:0). Es ist schon mehr als nur ein guter Saisonstart, den Aufsteiger SG Katzem/Lövenich hingelegt hat. Auch gegen die SVG holte sich die Spielgemeinschaft einen verdienten Dreier. Nach schöner Vorarbeit von Daniel Wolter, traf Marius Palus zum verdienten 1:0 (18.). Anschließend passierte lange Zeit wenig, beide Teams neutralisierten sich häufig im Mittelfeld. Für die Vorentscheidung sorgte Safa Dikenli, der in der 69. Spielminute das 2:0 für die Platzherren erzielte. Zwei Minuten später setzte Christopher Still mit dem 3:0 noch einen drauf. Immerhin gelang den Gästen in der Schlussminute noch das Tor zum 1:3 durch Niklas Schroten.

FC Randerath/Porselen – FSV Geilenkirchen 3:1 (0:1). Lange sah es danach aus, als könnten die Gäste die ersten Punkte der neuen Spielzeit einfahren. Tito Sekou hatte Geilenkirchen früh mit 1:0 in Führung gebracht (14.). Ra/Po hatte anschließend lange Zeit an diesem Rückstand zu knabbern, bis Nico Pannhausen der erlösende Ausgleich gelang (60.). Das Tor beflügelte die Gastgeber offensichtlich, und weitere zehn Minuten waren gespielt, da brachte Leon Gerards den FC erstmals in Front (70.). Den Schlusspunkt setzte Spielertrainer Sven Regn, der zum Endstand von 3:1 traf (80.).

SV Niersquelle Kuckum – Germania Hilfarth 0:1 (0:0). Am dritten Spieltag bereits die zweite Heimniederlage, das hatte man sich beim SV Kuckum anders vorgestellt. Sicherlich hat Kuckum einige Ausfälle zu beklagen, und es sah ja auch nach Punkteteilung gegen einen ambitionierten Gast aus. Doch dann kam die Schlussminute, und es kam Kadir Bekmezci, der das laut gefeierte 1:0 für Hilfarth markierte.

FC Wanderlust Süsterseel – SV Golkrath 3:4 (0:2). Eine Wahnsinnspartie sahen die Zuschauer im Süsterseeler Heidestadion. Aus Sicht des Gastes wurden es die Festspiele der Familie Demming. Nach genau 14 Spielminuten gelang Niklas Demming das 1:0 für die Gäste. Einmal Spaß an der Sache gefunden, traf Demming wiederum zum 2:0 für Golkrath (28.). Mit diesem Resultat wurden die Seiten gewechselt. Dann wollte auch Cousin Daniel Demming mitmischen und machte das 3:0 (49.). Mit seinem dritten Treffer erzielte Niklas Demming anschließend das 4:0 (54.). Doch wer dachte, das Spiel sei durch, sah sich getäuscht. Zunächst machte Roy Mühlenberg das 1:4 (56.) Tobias Schmitz erzielte das 2:4 (76.). Und spätestens nach dem 3:4 durch Lukas Niewiadomski (78.) brannte der Busch im Selfkant. Doch Golkrath behielt die Nerven und holte die drei Punkte.

Sparta Gerderath – SV Roland Millich 0:0. Das Duell der beiden Absteiger aus der Bezirksliga fand auf einem sehr übersichtlichen Niveau statt. Zunächst einmal wollte keiner hinten etwas anbrennen lassen, was schließlich auch beiden gelang. Lediglich bei den gelben Karten hatte Millich die Nase vorn, gab es doch gleich zwei davon.

SV Breberen – SV Helpenstein 3:2 (1:1). Eindrucksvoll präsentierten sich die Blau-Weißen vom SV Breberen auf eigenem Platz. Der Sieg der Breberener Mannschaft trug an diesem Tag ganz klar den Namen Martin Quadflieg. In der zwölften Spielminute war der Goalgetter zum ersten Mal erfolgreich, und es hieß 1:0 für den SVB. Doch der Gast, als eine der Top-Mannschaften der Liga angereist, hielt dagegen. Christian Kledtke war es schließlich, der das verdiente 1:1 erzielte (39.). Nach der Pause nahm der Gastgeber das Heft zunächst in die Hand und Martin Quadflieg war wieder zur Stelle und machte das 2:1 für sein Team (52.). Wieder hatte der SV Helpenstein die passende Antwort. Per Strafstoß traf Jens Przystaw zum 2:2. Die Partie gewann an Rasse und Klasse, und es musste ein zweiter Elfmeter herhalten, um den Sieger festzustellen. Martin Quadflieg trat an und traf zum gefeierten 3:2-Endstand.

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