Fußball: Holzweiler Fußballfans haben nun ein Dach über den Kopf

Fußball : Holzweiler Fußballfans haben nun ein Dach über den Kopf

Gestern Vormittag wurde in einer kleinen Feierstunde das neue Tribünendach seiner Bestimmung übergeben. Die Materialkosten betrugen 16.000 Euro.

Hans-Josef Rüdiger, Rudi Bolz und Hans-Leo Jansen haben ab sofort auf der Tribüne des Holzweiler Sportplatzes einen VIP-Platz. Drei Sitzplätze, geräumige Plastikschalen auf einem Betonsockel, sind ihnen zu Ehren dort errichtet worden – und sind für sie ab sofort auch reserviert. Das hat seinen guten Grund. „Diese drei haben 100 bis 200 ehrenamtliche Stunden für dieses Projekt aufgebracht“, erläuterte bei der offiziellen Übergabe bestens gelaunt Armin Jansen, Vorsitzender der Fußballabteilung des SV Holzweiler.

Das Projekt war der Bau des schmucken Tribünendaches – ab sofort haben die Zuschauer in Holzweiler ein massives Dach über den Kopf. „2016 hatten wir dafür den Bauantrag gestellt. Das Dach ist zwar nicht unbedingt ein Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte, aber schon ein wichtiger Schritt in die Zukunft – gerade mit Blick auf unsere Kinder und Jugendlichen“, erklärte Jansen im Beisein von Vertretern der benachbarten Vereine TuS Kückhoven, Viktoria Katzem und STV Lövenich feierlich.

16.000 Euro an Materialkosten mussten für den Bau aufgebracht werden. „10.000 Euro sind von der Stadt Erkelenz gekommen, die restlichen 6000 haben wir durch Spenden zusammenbekommen“, erläuterte der Vorsitzende und führte weiter aus: „Die Hälfte dieser 16.000 Euro kann man gar nicht sehen. Denn die sind für Architekt, Statik, Baugenehmigung sowie das massive Fundament aus Stahl und Beton draufgegangen.“ Viele Menschen hätten dann beim Bau ehrenamtlich mit angepackt. „Dafür möchte ich allen herzlich danken – ebenso natürlich der Stadt Erkelenz.“

Für die war unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Walter von der Forst zugegen, der gemeinsam mit Jansen auf der Tribüne dann auch das obligatorische Eröffnungsband durchschnitt. „Im Namen der Stadt möchte ich mich bei allen für die beträchtliche Eigenleistung bei diesem Bau bedanken“, sagte von der Forst. Und Jansen fügte schmunzelnd hinzu: „Eigentlich hätte es heute regnen müssen, um Sinn und Zweck einer derartigen Einrichtung noch deutlicher werden zu lassen.“

Zurück zum besonders fleißigen Helfertrio: Hans-Josef Rüdiger, Rudi Bolz und Hans-Leo Jansen haben nun nicht nur einen Ehrenplatz auf der Tribüne, sondern erhielten von Armin Jansen zudem die SVH-Armbanduhr – und noch ein ganz besonderes Präsent. Denn der „Präses“ verdonnerte sie zu lebenslänglich: „Bis zu eurem Lebensende habt ihr nun bei allen Heimspielen des SVH freien Eintritt.“

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