Fußball: Helpenstein rückt auf Platz zwei in Kreisliga vor

Fußball : Der SV Helpenstein rückt auf den zweiten Tabellenplatz vor

Kreisliga A: Durch einen 2:0-Sieg in Gerderath ist Grün-Elf erster Verfolger Waldenraths.

Am zehnten Spieltag der Kreisliga A hat der SV Waldenrath/Straeten erfolgreich seine Tabellenführung verteidigt. Allerdings war die Partie bei Schlusslicht Geilenkirchen alles andere als ein Spaziergang.

Das Topspiel fand an der Sparta-Straße in Gerderath statt. Dort traf die heimische Sparta auf den SV Helpenstein. Nachdem sich die Gäste mit 2:0 durchgesetzt hatten, ist die Mannschaft von Trainer Christian Grün nun auf dem zweiten Tabellenrang zu finden, dort wo sie ja eigentlich zu erwarten waren.

SV Niersquelle Kuckum – FC Randerath/Porselen 3:2 (1:1). Einen enorm wichtigen Dreier fuhr die Mannschaft von Trainer Jörg Pufahl auf eigener Scholle ein. Es ging gut los, denn Patrick Zurmahr brachte die Heimelf in Front (17.), und die Zuschauer im Helmut Clever-Stadion hofften schon, dass es so weitergeht. Doch da spielten die Gäste nicht mit, und Jannis Schmitt war es, der zum Ausgleich traf (38.). Noch ärger wurde es in der 65. Minute, als Leon Gerards das 2:1 für Ra/Po markierte. Aber Kuckum raffte sich auf, kam durch Joe Ulrich zum Ausgleich (75.) und schließlich durch Steffen Moll zum Siegtreffer (88.).

Germania Teveren II – SSV Kirchhoven 3:0 (0:0). Ein klein wenig Aufatmen in Teveren, weiterhin Sorgenfalten in Kirchhoven. In einer schwachen ersten Halbzeit boten sich hüben wie drüben kaum echte Möglichkeiten. Anschließend erhöhte die Germania das Tempo und schon fiel das 1:0 von Marcel Waschlowsky (76.). Wenig später machte Jeremy Bessix mit dem 2:0 den Sack zu (84.). Abermals Waschlowsky traf dann noch zum 3:0 (89.).

SV Golkrath – SV Breberen 2:2 (1:1). Mit dem berühmten blauen Auge davongekommen ist der SV Golkrath beim Heimspiel gegen den SV Breberen. Es startete wie erhofft und auch erwartet, denn bereits nach sechs Minuten markierte Timo Römers das 1:0 für die Wiesengrunder. Doch schon bald merkten die Zuschauer, dass die Gäste aus dem Selfkant nicht vorbeigekommen waren, um die Punkte abzuliefern. Folgerichtig traf Edward Diestel zum 1:1 (26.). Unmittelbar nach Wiederanpfiff kam es noch dicker, denn Daniel Root machte das 2:1 für Breberen. Jetzt begann ein Golkrather Sturmlauf, der aber lange Zeit nicht von Erfolg gekrönt wurde. Aufatmen gab es dann erst in der letzten Spielminute, weil Daniel Demming mit seinem Treffer zum verdienten 2:2 wenigstens einen Zähler rettete.

Germania Hilfarth – SVG Birgden/Langbroich/Schierwaldenrath 2:1 (2:0). Und sie siegen weiter. Das 2:1 war für die Germania nunmehr der vierte Sieg in Folge, obwohl dieser knapper ausfiel als erwartet. Als nach 14 Minuten Niklas Prüter das 1:0 für die Platzherren erzielte, schien alles den gewohnten Gang zu gehen. Noch mehr schien dies der Fall zu sein, als wiederum Prüter auf 2:0 erhöhte (31.). Doch irgendwie geriet ein Knick ins Spiel und die Gäste wurden stets mutiger. Und gerade mal vier Minuten auf dem Feld, traf Jannik Rohrberg plötzlich zum 1:2. Es wurde nun spannend an der Callstraße, aber am Ende verließ Hilfarth als verdienter Sieger den Platz.

FSV Geilenkirchen – SV Waldenrath/Straeten 1:3 (0:1). Erwartungsgemäß setzte sich der Spitzenreiter beim Schlusslicht durch. Durch Tim Scheuvens und Alexander Dircks führte der Favorit bis zur 46. Minute mit 2:0 – also standesgemäß. Dann aber meldete sich Geilenkirchen zurück im Spiel und verkürzte durch Güven Tuncer auf 1:2 (56.). Ging da noch was? Doch per Strafstoß zerstörte Jochen Dautzenberg die Hoffnungen und traf zum 3:1 (83).

FC Wanderlust Süsterseel – SG Katzem/Lövenich 2:1 (0:1). Kurz vor der Pause brachte Daniel Wolter die Gäste in Führung (43.). Es dauerte eine Weile, bis Pascal Boymann die Antwort parat hatte (65.). Eine Minute vor Schluss war Schlitzohr Nassir Laziz wieder mal zur Stelle und traf zum 2:1 (89.).

Sparta Gerderath – SV Helpenstein 0:2 (0:1). „Zur Pause war unsere Führung vielleicht noch etwas glücklich, aber über die gesamte Spielzeit betrachtet, denke ich, dass wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen sind“, lautete die Analyse von Helpensteins Trainer Christian Grün nach 90 temporeichen Minuten.Schon früh (5.) ging der Gast in Führung, anschließend gab es Chancen auf beiden Seiten und es hätte auch 1:1 heißen können. Nach dem Seitenwechsel wurde es etwas ruhiger und nach einem Torwart-Abpraller war Robin Langer zur Stelle und machte das entscheidende 2:0.

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