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Fußball: Heinsberger Bezirksligisten glauben an den Klassenerhalt

Bezirksliga-Trainer sind überzeugt : Darum schaffen wir den Klassenerhalt

Der Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga verspricht Hochspannung. Wir haben die beteiligten Trainer gefragt, warum ihr Team in der Liga bleibt.

28.Spieltag in der Fußball-Bezirksliga, Staffel 4, und vor allem der Abstiegskampf ist spannend wie nie. In der Bundesliga hätten in der gerade zu Ende gegangenen Saison 29 Punkte zum Klassenerhalt gereicht – der VfB Stuttgart wäre mit seinen 28 Punkten fast noch drin geblieben. In der Bezirksliga reicht das aber nicht. Da droht nämlich dem TuS Rheinland Dremmen (31 Punkte), dem FC Wegberg-Beeck II (30), und dem TuS Germania Kückhoven (30) der Abstieg. Kückhoven belegt derzeit den ersten Abstiegsplatz, dahinter folgt Huchem-Stammeln (28) und der schon abgestiegene VfJ Ratheim (9). Gefährdet sind auch noch der FSV Columbia Donnerberg (36) und der FV Vaalserquartier (33). Vor dem drittletzten Spieltag der Saison haben wir die Trainer der drei heimischen Klubs gefragt, warum ihre Mannschaft es schafft, sich zu retten.

Mark Zeh (Wegberg-Beeck II): Weil die Qualität der Mannschaft so gut ist, dass sie die Liga halten wird, und ich bin da guter Dinge. Schon am Sonntag in Heinsberg müssen wir aber auch punkten.“

Am Sonntag gastieren die Beecker beim 1. FC Heinsberg-Lieck. Im Hinspiel trennten sich beide leistungsgerecht 2:2. Und zumindest einen Punkt streben die Reservisten auch im Heinsberger Seestadion an. Mit Siegen gegen Vaalserquartier und in Haaren sollte das zum Klassenerhalt dann auch reichen.

Beecks Trainer Mark Zeh. Foto: August Kohlen

RP-Tipp: Beeck schafft den Ligaverbleib – aber nur dann, wenn die Torchancen endlich auch genutzt werden. Zuletzt traf der FC weder in Kückhoven (0:0) noch gegen Oidtweiler (0:2).

Redzo Sakanovic (Dremmen): „Wenn wir so konstant auftreten wie zuletzt, bin ich zuversichtlich, dass wir nicht absteigen. Zudem haben wir im letzten Spiel Huchem-Stammeln im direkten Duell zu Gast. Und da wollen wir unbedingt gewinnen“.

Mit Alemannia Mariadorf hat der TuS am Sonntag einen Gegner zu Gast, der mit seinen 38 Punkten gerettet ist, vielleicht nicht mehr so motiviert ist, den 4:3-Hinspielerfolg unbedingt wiederholen zu wollen.

RP-Tipp: Auch Dremmen bleibt in der Liga. Die routinierte Mannschaft erreicht mit zwei Heimsiegen (gegen Mariadorf und Huchem-Stammeln) 37 Punkte, bleibt damit drin.

Dremmens Trainer Redzo Sakanovic. Foto: August Kohlen/Nipko

Dirk Valley (Kückhoven): „Ruft die Mannschaft die Leistung von Kohlscheid ab, trotz der 0:2-Niederlage, wollen wir in den verbleibenden drei Spielen sechs oder sieben Punkte schaffen. Das sollte zum Klassenerhalt reichen“.

Ein Remis gegen den FC Roetgen könnte für Kückhoven zu wenig sein. Dann müsste der TuS bei Würm-Lindern und zu Hause gegen Donnerberg schon gewinnen. Im Lager der Germania ist man zuversichtlich, schon am Sonntag den neunten Saisondreier einzufahren. Roetgen muss in Kückhoven aber auf seinen gesperrten Top-Torjäger Alex Keller verzichten.

RP-Tipp: Nach einer schlechten Hinrunde hat sich Kückhoven tatsächlich zurückgekämpft. Mit ein bisschen Fortune in den verbleibenden drei Partien zieht Kückhoven am letzten Spieltag an Donnerberg vorbei und spielt auch in der Saison 2019/20 in der Bezirksliga.

Weiter spielen: Der VfJ Ratheim könnte am Sonntag beim FV Vaalserquartier Schützenhilfe für die bedrohten Kreis Heinsberger Teams leisten. Gleiches gilt für die SG Union Würm-Lindern leisten, wenn sie in Donnerberg gewinnt. Concordia Oidtweiler empfängt Spitzenreiter Kohlscheider BC, der mit einem Auswärtssieg bereits die Meisterschaft feiern könnte. Dafür müsste Verfolger Rasensport Brand aber gleichzeitig bei Germania Eicherscheidt patzen. Der Tabellenvorletzte SV SW Huchem-Stammeln muss bei der DJK FV Haaren unbedingt punkten.