1. NRW
  2. Städte
  3. Kreis Heinsberg
  4. Sport Kreis Heinsberg und Erkelenz

Fußball-Bezirksliga: TuS Rheinland Dremmen und SV Helpenstein spielen

Fußball : Nur zwei Heinsberger Bezirksligisten dürfen spielen

Der TuS Rheinland Dremmen sowie der SV Helpenstein treten am Wochenende auswärts an und tragen damit ihr erstes Meisterschaftsspiel im Jahr 2020 aus.

Wenn am Wochenende der 17. Spieltag in der Bezirksliga-Staffel 4 ausgetragen wird, müssen erneut vier der sechs Vertreter des Fußballkreises Heinsberg nur zuschauen: Aufgrund des gerade im Kreis Heinsberg grassierenden Coronavirus dürfen sie nicht aktiv werden, weil die Kreisverwaltung die Sportstätten nach wie vor gesperrt hält. Betroffen sind die Partien Sparta Gerderath gegen DJK FV Haaren, FC Wegberg-Beeck II gegen FSV Columbia Donnerberg sowie das Derby SG Union Würm-Lindern gegen 1. FC Heinsberg-Lieck.

Der TuS Rheinland Dremmen und der SV Helpenstein hingegen stehen vor ihrem ersten Rückrundeneinsatz, weil die Fußballkreise Aachen und Düren den Spielbetrieb – wie schon am verganenen Wochenende – erlauben. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Gegner der beiden „Heinsberger“ Vereine am Sonntag. Denn Germania Eicherscheid, Gastgeber der „Rheinländer“, war schon beim FV Vaalserquartier in die Rückrunde gestartet, hat zwar 1:2 verloren, ist als Tabellensechster aber wohl trotzdem Favorit gegen den Vorletzten Dremmen.

„Ich weiß nicht, wie unser derzeitiger Fitness-Stand ist“, sagte TuS-Trainer Ralph Tellers, „trainieren konnten wir wegen der Sperrung aller Sportstätten im Stadtgebiet ja nicht“. Notgedrungen musste sich der TuS so unter der Woche mit einer Trainingseinheit in der LaOla-Halle in Übach-Palenberg begnügen – keine guten Voraussetzungen, um das Vorhaben Klassenverbleib anzugehen. Fehlen werden Tellers in der Eifel beim Simmerather Vorortklub wohl zudem die beiden Stammkräfte Lukas Lambertz und David Schürmann. Lambertz ist krank, und Schürmann hat als Polizist Dienst.

„Normalerweise will ich immer gewinnen“, sagt Helpensteins Trainer André Lehnen vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Germania Lich-Steinstraß, „aber in diesem Spiel wäre ich schon mit einem Punkt zufrieden.“ Zudem fügt der ehrgeizige Trainer hinzu: „Die haben so gute Einzelspieler, wie zum Beispiel Marvin Büttner und Hüsseyin Alawie, dass wir schon eine Topleistung abrufen müssen, um da zu bestehen. Gott sei Dank konnten wir in dieser Woche wieder richtig trainieren, weil die Stadt Wegberg die Sportstätten wieder freigegeben hat.“

Personell hat sich in der Winterpause einiges beim „Drei-Dörfer-Klub“ verändert. So meldeten sich mit Moritz Rachau (zum SC Myhl), Gauvain Görtz (zum SV Holzweiler zurück), Dirk Halfpapp (unbekannt), Torwart Philipp Behnke (unbekannt) und Hendrik Pistel (wegen anhaltender Kniebeschwerden Karriereende) gleich fünf Spieler ab. Hinzugekommen sind Lukas Valdez vom SC Myhl sowie Routinier René Fell, den Trainer Lehnen überzeugen konnte, sich in der Rückrunde noch mal voll zu rein zu hängen. Sicher eine große Verstärkung für den Aufsteiger in der Rückrunde.