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Fußball-Bezirksliga: FC Wegberg-Beeck II hat sich in die Spitzengruppe gespielt

Fußball-Bezirksliga : In die Spitzengruppe gespielt

Der FC Wegberg-Beeck II kann nach starker Hinrunde in die Landesliga aufsteigen. Der Verein hätte nichts dagegen – und würde dabei weiter auf die Jugend setzen.

Die 0:1-Niederlage bei der SG Union Würm-Lindern am 24. Spieltag der vergangenen Saison, war nun nicht gerade das, was sich Mark Zeh bei seinem Debüt als Trainer der Zweiten Mannschaft des FC Wegberg-Beeck vorgestellt hatte. In den verbleibenden sechs Partien schaffte er dann aber mit vielen Youngstern trotzdem den Klassenverbleib in der Staffel vier der Fußball-Bezirksliga. Und das Vertrauen der Beecker in den 36-jährigen Zeh scheint sich auszuzahlen.

Dem Abstieg im Frühjahr 2019 noch so gerade  entgangen, führte er das junge Team in der laufenden Saison bis fast ganz nach oben. Nach 14 gespielten Partien – das 15. und letzte Hinrundenspiel beim TuS Rheinland Dremmen wird am 5. März nachgeholt – rangiert Zeh mit seinen Schützlingen auf dem zweiten Tabellenplatz und hat demnach alle Möglichkeiten, dem aktuellen Spitzenreiter Alemannia Mariadorf den Aufstiegsplatz noch streitig zu machen. Und sollte das gelingen, stünde der Verein voll dahinter.

„Wir würden aber unsere Philosophie nicht ändern, weiter auf junge Spieler zu setzen, auch in der Landesliga“, sagt Trainer Zeh. Der 36-Jährige hat selbst auf hohem Niveau gekickt, war im Vorjahr noch für Oberligist Ratingen aktiv. Zuvor spielte er unter anderem schon für Siegen, Lotte und Viktoria Köln. Er kennt sich dementsprechend aus und weiß auch, dass seine Schützlinge noch einiges lernen müssen. „Aber sie sind auf einem guten Weg“, sagt der Trainer zuversichtlich.

Der Saisonverlauf Mit einem 5:2-Heimsieg im Derby gegen den 1. FC Heinsberg-Lieck gelang der Saisoneinstieg optimal. Nur zwei Wochen später kam dann aber die große Ernüchterung, als Beeck zuhause gegen Concordia Oidtweiler 2:3 verlor.  Zehnmal in Folge blieben die Beecker fortan ungeschlagen, ehe es sie am 14. Spieltag wieder erwischte – wieder zuhause, diesmal unterlag die Zweitvertretung dem FV Vaalserquartier 0:2.

Das war gut/Das war schlecht Das schnelle Spiel nach vorne, die Unbekümmertheit, vor allem aber die Defensivarbeit – mit erst 15 Gegentoren ist Beeck da Ligaspitze – sind hervorzuheben. Und nicht zu vergessen: Beeck hat in der Fremde noch kein Spiel verloren. Aber in manchen Partien, so unter anderem beim Derby in Gerderath auf der „Asche“, vermissten Beobachter den letzten Einsatz, trotz eines 1:1. Da ist für die Rückrunde sicherlich noch Luft nach oben.

Die Winterpause „Deshalb werde ich die ein oder andere Trainingseinheit in der am 21. Januar beginnenden Vorbereitung auf die Rückrunde auch mal auf einen Aschenplatz verlegen“, sagt Zeh. Bis zum Rückrundenauftakt am 1. März beim 1. FC Heinsberg-Lieck hat das Trainerteam zudem folgende Testspiele geplant: zuhause gegen A-Ligist TuS Germania Kückhoven, und den Rheydter Spielverein, in Waldenrath gegen Union Schafhausen sowie nochmals daheim gegen Ay Yildiz Spor Hückelhoven.