Leichtathletik : Frederik Ruppert mit Bronze dekoriert

Der Läufer des SC Myhl LA wird bei den Deutschen Meisterschaften der U 23 Dritter über 800 Meter.

Bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der U 23, die in Heilbronn ausgerichtet wurden, waren auch drei Athleten des SC Myhl LA am Start sowie die Hetzeratherin Sina Mai Holthuijsen, die das Trikot der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen trägt.

Während U 20-Athlet Moritz Ringk auf der 400 Meter Hürden Distanz weitere Erfahrungen sammeln sollte, hatte Freddy Ruppert die Verbesserung seines fünften Platzes über 800 Meter aus dem Vorjahr in Leverkusen auf dem Schirm. Sabrina Bluhm hatte im Vorfeld dieser Titelkämpfe zweimal die Norm über 400 Meter der Juniorinnen geknackt und stellte sich somit dem Starter über die Stadionrunde. Sina Mai Holthuijsen, im Trikot der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen startend, stellte sich der Hammerwurf-Konkurrenz.

Am ersten der beiden Meisterschaftstage startete Moritz Ringk im zweiten Vorlauf über 400 Meter Hürden und lief ein tolles Rennen, wobei er eingangs der Zielgeraden die achte Hürde stark touchierte. Dennoch erreichte er das Ziel als Dritter seines Vorlaufes mit neuem Hausrekord von 53,97 Sekunden und als Sechsschnellster insgesamt. Das Ziel, den Endlauf der zum Teil vier Jahre älteren Athleten zu erreichen, war erreicht.

Nach ihm stand Freddy Ruppert in seinem, dem zweiten Vorlauf über 800 Meter am Start. Und auch er wollte zuerst einmal in den Endlauf. Er gestaltete sein Rennen sehr unaufgeregt und sachlich und lief von Anfang an auf Platz zwei. Im Ziel zeigten die Uhren 1:53,18 Minuten, womit er in seinem Vorlauf, aber auch in der Gesamtwertung Zweiter wurde. Damit hatte auch er das erste Teilziel, den Endlauf, erreicht. Sabrina Bluhm stand im ersten Vorlauf über 400 Meter auf Bahn acht. Damit hatte sie keine Läuferin mehr vor sich und musste ihr Rennen von vorne gestalten. Es waren ihre zweiten Deutschen Meisterschaften nach 2016, aber ihre erste Teilnahme bei den Juniorinnen. Für sie galt es also, in erster Linie Erfahrungen zu sammeln, um diese dann im nächsten Jahr umzusetzen. Mit 60,08 Sekunden belegte sie in ihrem Vorlauf Rang sieben.

Der zweite Wettkampftag dieser nationalen Titelkämpfe brachte dann schon recht früh den ersten Erfolg für die kleine Truppe aus dem Kreis Heinsberg. Bereits um 11 Uhr stand Sina Mai Holthuijsen im Hammerwurfring und schleuderte das vier Kilo schwere Wurfgeschoss auf die Jahresbestweite von 62,29 Metern. Diese Leistung bedeutete auch gleichzeitig die Silbermedaille.

Knapp drei Stunden später betraten die 800-Meter-Läufer das blaue Stadionoval, um den Meister auszulaufen. Unter ihnen auch Freddy Ruppert, der sich eine Menge vorgenommen hatte. Es war wieder ein so sachliches und kontrolliertes Rennen von ihm, das er hervorragend gestaltete. Bis 200 Meter vor dem Ziel hielt er sich hinten im Feld auf, aber immer auf dem Sprung, reagieren zu können. Nach einem furiosen Finale holte sich der Myhler nach 2014 in Wattenscheid seine zweite Bronzemedaille mit 1:51,07 Minuten.

Nach ihm stand dann als letzter der Myhler Truppe Moritz Ringk auf der Bahn, um seinen 400 Meter Hürden-Endlauf zu laufen. Es war für ihn eine tolle Erfahrung, als jüngster Teilnehmer in den Endlauf der Großen zu kommen, und dann belegte er dort mit 54,37 Sekunden den siebten Rang.