Frauen-Fußball: Sportfreunde Uevekoven melden noch nur ein Team.

Fußball : Sportfreunde Uevekoven vor großem Umbruch

Frauenfußball: Den künftigen Mittelrheinligisten coacht ein Trio. Urgesteine Christel Behr und Karina Hünnekens hören auf.

Nicht nur bei den Männern stehen die Sportfreunde Uevekoven vor einschneidenden Neuerungen. Selbiges ist auch in der Frauenabteilung der Fall. Auch da heißt es zum Beispiel: „Aus zwei mach eins“ — statt wie bislang mit zwei Teams gehen die Grün-Weißen in der neuen Saison nur noch mit einer Mannschaft auf Torejagd.

Die wird nach dem Abstieg der Ersten aus der Regionalliga in der Mittelrheinliga starten — mit einem Trainertrio, wie auf Nachfrage Teammanagerin Kristina Wolters erläuterte. Denn für den scheidenden Trainer Markus Rothe (der wechselt zum künftigen Ligarivalen SV Menden) übernimmt zum einen Monika Gruteser. Die hat zuletzt Niederrheinligist TuRa Brüggen trainiert, dort aber im September 2017 das Handtuch geworfen. Gruteser ist im Besitz der für die höchste Verbandsklasse erforderlichen Trainer-B-Lizenz. Ihr zur Seite stehen Patrick Arand und Andreas Knuth, die bislang Uevekovens zweites Frauenteam trainiert haben.

„Ich denke, das ist eine gute Lösung“, sagt Wolters. Das neue Team setzt sich aus jeweils rund einem Dutzend Akteure der beiden bisherigen Mannschaften zusammen. „Klar haben wir versucht, wieder zwei Teams auf die Beine zu stellen, doch das war aus zwei Gründen nicht möglich. Zum einen verlassen uns viele Spielerinnen der Ersten, und zum anderen war die Entscheidungsfreudigkeit potenzieller Zugänge in den vergangenen Wochen wieder einmal ganz großartig“, erklärt Wolters sarkastisch. Immerhin wolle aber keine aus der bisherigen Reserve den Verein verlassen.

Zu den Akteuren, die nicht mehr zur Verfügung stehen, gehören mit Torjägerin Christel Behr und Karina Hünnekens auch zwei Urgesteine. Beide beenden ihre Karriere. Mit Torhüterin Clara Elsholz, Arijana Maliqi und Stella Pillath verlassen weitere Leistungsträger den Klub. „Für uns heißt es nun, Kräfte zu bündeln und den Neuanfang zu wagen. Wir wollen uns stabilisieren. 2019 würden wir dann auch gerne wieder eine Reserve stellen“, erklärt Kristina Wolters, die sich künftig die Leitungsfunktion mit dem bisherigen Co-Trainer Florian Wolters teilen wird. „Er wird Teammanager, ich Technische Obfrau“, sagt sie.

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