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Finals in Berlin: Hindernisläufer Frederik Ruppert wird Deutscher Vizemeister​ hinter Karl Bebendorf

Bei den Finals in Berlin : Hindernisläufer Frederik Ruppert wird Vizemeister

Hindernisläufer Frederik Ruppert vom SC Myhl ist bei den Deutschen Meisterschaften über die 3000-Meter-Distanz Zweiter geworden. Ruppert war aufgrund seiner guten Form als leichter Favorit im Olympiastadion an den Start gegangen, musste sich dann aber dem amtierenden und neuen Deutschen Meister Karl Bebendorf geschlagen geben.

Bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten, die wie viele andere Sportarten im Zuge des Großsportevents „Die Finals“ in Berlin ausgetragen worden sind, hat Frederik Ruppert vom SC Myhl den Titel über die 3000-Meter-Hindernis knapp verpasst. Hinter Titelverteidiger Karl Bebendorf (8:27,61 Minuten) vom Dresdener SC kam Ruppert als Zweiter mit einer Zeit von 8:28,90 Minuten über die Ziellinie.

Im Rennen hatte sich schnell herauskristallisiert, dass Bebendorf und Ruppert den Titel unter sich ausmachen werden. Bereits nach einer Runde setzten sich die beiden Konkurrenten vom restlichen Feld ab. Bei schwülen 30 Grad Außentemperatur im Berliner Olympiastadion wechselten sich die Kontrahenten an der Spitze ab, ehe Bebendorf zum Start der letzten 400 Meter das Tempo verschärfte. Frederik Ruppert blieb dran, konnte am Dresdener aber nicht mehr vorbeiziehen. Damit feierte Bebendorf nach 2019, 2020 und 2021 die vierte Deutsche Meisterschaft über die 300-Meter-Hindernis in Folge.

Mit ihren Zeiten unter 8:30 Minuten haben beide Hindernisläufer erneut die Norm für die Heim-EM in München unterboten. Bebendorf war dies in dieser Saison Anfang Juni geglückt, auch Ruppert war die Norm für die EM bereits gelaufen und hatte vor einer Woche mit 8:15,58 Minuten auch die Norm für die WM geknackt. Gleichzeitig war diese Zeit die schnellste eines Deutschen in diesem Jahrtausend.

  • Frederik Ruppert vom SC Myhl. ⇥Archvifoto:
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Die Ergebnisse im Finale 3000-Meter-Hindernis der Männer: 1. Karl Bebendorf (Dresden) 8:27,61 Min.; 2. Frederik Ruppert (Wassenberg) 8:28,90; 3. Velten Schneider (Sindelfingen) 8:45,53; 4. Jens Mergenthaler (Winnenden) 8:46,78; 5. Brian Weisheit (Adelsdorf) 8:48,35; 6. Fabian Clarkson (Berlin) 8:50,43; 7. Niklas Buchholz (Adelsdorf) 8:50,73; 8. Nick Jäger (Penzberg) 8:51,52; 9. Marco Sietmann (Münster) 8:54,02; 10. Silvan Rauscher (Tübingen) 8:57,36