FC Wegberg-Beeck siegt dank frühem Tor von Musashi Fujiyoshi gegen SV Breinig

Fußball : Glanzloser 1:0-Heimsieg für Beeck

Mittelrheinliga: Dank eines Treffers von Musashi Fujiyoshi fährt der FC Wegberg-Beeck gegen SV Breining den vierten Saisonsieg ein.

So richtig viel Freude dürften die Verantwortlichen des FC Wegberg-Beeck gestern Nachmittag am Auftritt ihres Teams nicht gehabt haben, denn souverän war der 1:0-Heimsieg des Mittelrheinliga-Spitzenreiters gegen den SV Breinig nicht. Vielmehr hätte sich wohl niemand beschweren können, wenn die Gäste aus der Städteregion Aachen einen Punkt aus dem Beecker Waldstadion entführt hätten. „Das Unentschieden hätten wir verdient gehabt“, resümierte bei der Pressekonferenz nach Spielende Breinigs Trainer Michael Burlet.

Und vor allem angesichts einer engagierten Leistung in Hälfte zwei hatte er mit dieser Einschätzung recht: Besonders die erste Viertelstunde nach Wiederanpfiff und die letzten zehn Minuten der Partie gehörten eindeutig den Gästen, was auch FC-Coach Friedel Henßen so gesehen hatte: „Wie wir in den letzten zehn Minuten gespielt haben, hat mit gar nicht gefallen. Wir haben nur noch die Null verwaltet, aber nach vorne haben wir fußballerisch nicht die Lösungen gehabt, die wir uns vorstellen.“

Dass der Spitzenreiter dennoch den vierten Sieg in Folge einfuhr, lag vor allem an zwei Dingen: Zum einen an einem genialen Doppelpass von Armand Drevina und Musashi Fujiyoshi, der in der 17. Minute zum 1:0 führte, und zum anderen am großen Respekt der Gäste vor den Beeckern. „In der ersten Halbzeit hatten wir vor Beeck einfach zu viel Respekt“, resümierte Michael Burlet, „da haben wir Beeck spielen lassen und selbst gar nicht zu unserem Spiel gefunden. In der zweiten Halbzeit haben wird das dann viel besser gemacht.“

Und so waren die Gäste in den zweiten 45 Minuten deutlichen näher am Ausgleich als Beeck am 2:0. Die größte Chance vergab Christos Draganidis in der 52. Minute, als er Stefan Zabel im Beecker Tor aus wenigen Metern anschoss. Nur fünf Minuten später war es dann Manfred Fleps, der den Ausgleich hätte erzielen können. Von Seiten des FC’s kam offensiv nach dem Wiederanpfiff nicht mehr viel: Lediglich in der 62. Minute musste Denis Jansen im Gehäuse der Breiniger noch mal eingreifen, parierte da erst gegen Shpend Hasani und dann den Nachschuss von Marius Müller. „Wir haben unsere Chancen zum 2:0 nicht genutzt, da kann es immer schnell passieren, dass man sich hinten noch einen fängt. Deshalb bin ich froh, dass wir gewonnen haben“, resümierte Friedel Henßen.

„Sieben Siege und ein Unentschieden aus acht Spielen – es könnte eindeutig schlechter für uns laufen“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Klingen, „schlecht spielen und gewinnen ist auf jeden Fall besser, als gut spielen und verlieren.“

Beeck: Zabel – Passage, Wilms, Hühne, Post (ab 67. Tobor) – Lambertz (ab 58. Thelen), Leersmacher, Drevina, Fujiyoshi – Müller (ab 76. Iohara), Hasani.

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