Tischtennis: ETV trotz Bestbesetzung wohl chancenlos

Tischtennis: ETV trotz Bestbesetzung wohl chancenlos

Tischtennis: In der NRW-Liga müssen die Erkelenzer heute auswärts bei der TTG Langenfeld antreten.

Endlich wieder in Bestbesetzung kann der TV Erkelenz zu seinem Auswärtsspiel in der NRW-Liga fahren. "Stand heute können wir komplett antreten", sagt Teamchef Frank Picken vor dem Spiel bei der TTG Langenfeld. Doch ob das zu etwas Zählbarem reicht? Erkelenz ist nach wie vor ohne Sieg und Tabellenletzter. Nun rangiert Langenfeld auch nur zwei Plätze vor dem ETV, doch das Team aus dem Kreis Mettmann hat bereits vier Siege und ein Unentschieden vorzuweisen. So wird das Ziel des ETV sein, sich heute ab 18.30 Uhr so teuer wie möglich zu verkaufen.

Die Reserve des ETV spielt ebenfalls heute ab 18.30 Uhr in der Bezirksliga auswärts, beim Siebten TTC Windberg. Das Hinspiel hat Erkelenz mit 9:4 gewonnen, obwohl das obere Paarkreuz komplett gefehlt hat und alle Spieler gleich zwei Positionen höher als üblich spielen mussten. Doch auch Windberg trat im Hinspiel mit zwei Ersatzleuten an. Wenn der ETV II komplett ist, sollte auch diese Partie gewonnen und der zweite Tabellenplatz gefestigt werden.

In der Bezirksklasse kommt es heute ab 18.30 Uhr in der Hauptschulturnhalle an der Maaseiker Straße zum Derby zwischen dem TTC Arsbeck und dem TTC Baal. Baal hat zuletzt Federn gelassen und muss aufpassen, um aus dem Abstiegskampf herauszubleiben. Arsbeck hat sich im oberen Tabellenbereich etabliert, auch wenn Arsbecks Mannschaftsführer Bernd Otto immer wieder betont, dass sich das schnell wieder ändern könnte: "Das ist eine sehr ausgewogene Klasse. Jeder kann jeden schlagen." Das Hinspiel hatte Baal deutlich mit 9:1 gewonnen. Doch davon lässt sich Baals Mannschaftsführer Sascha Rudolph nicht beruhigen: "Wir haben uns in der Vergangenheit in Arsbeck immer schwergetan. Da wir dieses Spiel in der kompletten Aufstellung spielen können, hoffe ich zumindest auf einen Zähler."

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Die TTF Füchse Myhl müssten heute ab 18.30 Uhr beim CVJM Kelzenberg II antreten. Der Konjunktiv ist dem hohen Krankenstand in der Mannschaft geschuldet: "Es steht leider noch gar nicht fest, ob wir spielen. Wir haben drei oder vier Mann, die krank sind und nicht spielen können", sorgt sich Myhls Teamchef Torsten Königs. Ob er genügend Spieler zusammenbekommt, ob es sich dabei um eine Rumpfmannschaft handeln wird oder ob Kelzenberg eventuell bereit ist, die Partie zu verlegen, klärt sich erst kurzfristig.

Diese Sorgen hat der TTC Kipshoven nicht. "Auch beim TuS Wetschewell II treten wir komplett an. In dieser Aufstellung können wir gegen jedes Team gewinnen", sagt Gunnar Bochmann. Trotzdem rechnet er mit einer engen Partie, die sich möglicherweise erst im Schlussdoppel entscheidet. Wenn die Partie der aus der Hinrunde ähnelt, ist das allerdings nicht zu erwarten: Denn das Spiel im Oktober ging mit 9:4 an Kipshoven, und das sogar ohne Spitzenspieler Michael Caspers.

"Ich denke, gegen Dülken wird es sehr schwer werden." Sabine Stupnings Einschätzung der Begegnung in der Damen-Bezirksliga ist wohl als sehr realistisch einzustufen. Der TV Hückelhoven-Ratheim steht nach wie vor auf dem letzten Tabellenplatz und empfängt heute ab 18.30 Uhr die Dülkenerinnen, die ausgeglichen mit 15:15 Punkten im gesicherten Mittelfeld logieren. Das Hinspiel in Dülken endete mit einer deutlichen 2:8-Niederlage.

(maw)