Volleyball-Landesliga : Derby geht klar an Erkelenzer VV

Im ersten Spiel der Rückrunde gab’s für die Landesliga-Frauen des TuS Beeck daheim gegen den EVV nichts zu holen. Die Gastgeberinnen präsentierten einen neuen Trainer.

Mit Beginn der Rückrunde erwartete die Volleyball-Landesligisten gleich ein erster Höhepunkt: Der TuS Beeck traf im Derby auf den Erkelenzer VV, der das Spiel am Ende deutlich mit 3:0 für sich entschied. Für die Beecker bedeutet ein Aufeinandertreffen mit Erkelenz normalerweise ein Höchstmaß an Spannung, da nicht nur gegen den direkten Nachbarn aus der Liga gespielt wird, sondern auch fünf aktive Spielerinnen bereits einmal im Trikot des EVV auf dem Platz standen.

Für sie ist das Spiel somit auch immer ein Wiedersehen mit alten Teamkameraden, auch wenn an diesem Spieltag alles etwas anders für den TuS Beeck war: In der Winterpause musste sich die Mannschaft von ihrem Trainer Andreas Feiden trennen, der verletzungsbedingt für längere Zeit ausfällt. Als neuer Trainer sprang Tim Lassonczyk ein. Nach drei gemeinsamen Übungsstunden sah Lassoncyk die Beeckerinnen nun zum ersten Mal in einem Spiel – und das gleich gegen den Erkelenzer VV, bei dem auch er schon selbst aktiv war.

Für den TuS startete das neue Jahr so bereits mit viel Veränderung, so dass das sonst mit Spannung erwartete Derby etwas in den Hintergrund rückte. „Wir haben ein gutes Gefühl mit unserem neuen Trainer, trotzdem dauert es, bis wir seine Philosophie genau übernommen haben und diese kleinen Unsicherheiten hat man bei unserem ersten gemeinsamen Spiel gemerkt“, erklärte Nathalie Boddart, Mannschaftskapitänin des TuS. Die Beecker hatten dem Gegner nicht viel entgegenzusetzen, der das Spiel nach zwei noch relativ ausgeglichenen Sätzen (25:19 und 25:21) schnell für sich entschied (25:12).

Der EVV knüpft damit an den 3:2-Erfolg aus der Hinrunde an, bei dem es ihm der TuS schwerer machte. „Natürlich ist ein Derby immer besonders und man will sich gut präsentieren, für uns ist der Einstieg mit dem neuen Trainer aber erst einmal wichtiger“, erklärte Nathalie Boddart.