Endrunde des WVV-Pokals wird in Erkelenzer Karl-Fischer-Halle ausgetragen.

Volleyball : Elite trifft sich beim EVV

Volleyball: Großer Bahnhof in der Karl-Fischer-Halle. Dort treffen sich heute und morgen acht Zweitligisten, vier Drittligisten, zwei Regionalligisten sowie ein Ober- und ein Landesligist zur Endrunde des WVV-Pokals.

Selten zuvor dürfte soviel geballte Volleyball-Kompetenz auf einmal im Erkelenzer Land versammelt gewesen sein wie heute. Der Erkelenzer VV ist Gastgeber der Endrunde des WVV-Pokals der Männer und Frauen, zu der heute und morgen das Who is Who aus dem Gebiet des Westdeutschen Volleyball-Verbands (WVV) erwartet werden. Insgesamt acht Zweitligisten, vier Drittligisten, zwei Regionalligisten sowie ein Ober- und ein Landesligist haben sich für die Viertelfinals qualifiziert, die heute ab 14 und 17 Uhr auf vier Feldern parallel ausgetragen werden.

Bei den Frauen mit von der Partie sind die Zweitligisten TSV Bayer Leverkusen, Skurios Volleys Borken, SnowTrex Köln und SV BW Dingen, sowie die Drittligisten RC Sorpesee, SSF Fortuna Bonn und SV BW Aaasee. Komplettiert wird das Achterfeld von Regionalliga-Aufsteiger SC 99 Düsseldorf. Bei den Herren hat sich neben den großen Namen der Szene ein Underdog ein Ticket gesichert: Landesligist Rumelner TV hat es ins Viertelfinale geschafft, trifft dort heute ab 17 Uhr auf Regionalligist VBC Paderborn. Außerdem qualifiziert sind die Zweitligisten Moerser SC, TuB Bocholt, DJK Delbrück und VV Human Essen, ebenso wie die beiden Drittligisten TSC Gievenbeck und TuS Mondorf.

Obwohl der WVV als Ausrichter fungiert, sich um einen Großteil der sportlichen Belange und die Schiedsrichter für die insgesamt 14 Partien kümmert, kommt auf Veranstalter Erkelenzer VV eine ganze Menge Arbeit zu. „Wir haben erst kurz vor den Sommerferien den Zuschlag zur Ausrichtung des WVV-Pokals bekommen“, sagt Martin König, Vorsitzender des EVV, „die Ausrichtung ist an viele Bedingungen geknüpft, da gab es eine ganze Menge zu organisieren. So mussten zum Beispiel noch Trennnetze bestellt und zwischen den Feldern angebracht werden.“ Denn gespielt werden die heutigen Viertelfinalspiele ab 14 und 17 Uhr auf vier Feldern gleichzeitig, so dass es ordentlich laut in der Karl-Fischer-Halle werden dürfte. „Wir freuen uns sehr auf die Spiele“, sagt König, „es wird sich ganz bestimmt lohnen vorbeizukommen – egal ob Volleyballfan oder nicht.“

Am morgigen Sonntag geht es dann um 10 Uhr mit den Halbfinalpaarungen der Frauen und Männer weiter, ehe um 13 Uhr das Finale der Frauen und um 16 Uhr das Herren-Endspiel als Einzelpartie angepfiffen werden. Eine Moderation der Partien wird es übrigens nicht geben, „das war vonseiten des Verbandes nicht gewünscht“, erklärt König. Der Eintritt zu diesem ungewöhnlichen Treffen der westdeutschen Volleyball-Elite ist frei – auch das ist vom Verband so vorgeschrieben. Einnahmen macht der EVV somit nur durch den Verkauf von Getränken und Speisen in der Cafeteria.

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