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Fußball: Ein Verteidiger mit Faible für Kölle - und Verantwortung

Fußball : Ein Verteidiger mit Faible für Kölle - und Verantwortung

WEGBERG Thomas Lambertz darf sich freuen. In den vergangenen Jahren war "Lumpi" der einzige Spieler im Kader des Regionalligaaufsteigers FC Wegberg-Beeck, der ein bekennender Anhänger des 1. FC Köln ist. Ab sofort hat er Verstärkung: Marcus Weber, Zugang von Bezirksligist Bedburger BV, ist sogar in Köln geboren - und ebenfalls ein eingefleischter Geißbock-Fan. Und wie es sich für einen echten Kölner gehört, schätzt der 23-Jährige auch sehr den Karneval. "Ich freue mich daher auch schon auf den 11.11.", bekennt er schmunzelnd. Den dürfte er auch ein wenig feiern können. Denn der 11. November fällt in diesem Jahr auf einen Mittwoch - und der ist beim FC in der Regel trainingsfrei.

WEGBERG Thomas Lambertz darf sich freuen. In den vergangenen Jahren war "Lumpi" der einzige Spieler im Kader des Regionalligaaufsteigers FC Wegberg-Beeck, der ein bekennender Anhänger des 1. FC Köln ist. Ab sofort hat er Verstärkung: Marcus Weber, Zugang von Bezirksligist Bedburger BV, ist sogar in Köln geboren - und ebenfalls ein eingefleischter Geißbock-Fan. Und wie es sich für einen echten Kölner gehört, schätzt der 23-Jährige auch sehr den Karneval. "Ich freue mich daher auch schon auf den 11.11.", bekennt er schmunzelnd. Den dürfte er auch ein wenig feiern können. Denn der 11. November fällt in diesem Jahr auf einen Mittwoch - und der ist beim FC in der Regel trainingsfrei.

Doch mindestens genauso gerne, wie er feiert, übernimmt Weber auf dem Platz Verantwortung - die vergangenen zwei Jahre amtierte er beim BV trotz seiner noch jungen Jahre sogar schon als Kapitän. "Auch in Beeck würde ich nun gerne Verantwortung übernehmen", bekräftigt der Defensiv-Allrounder, der in Brauweiler aufgewachsen ist und dort auch weiterhin lebt.

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Sein Trainer in Bedburg war Ralf Ridzewski, ein guter Beecker Bekannter. Denn "Rizzitelli" trainierte viele Jahre lang Beecks Reserveteam sowie Jugendmannschaften des FC. "Er hat mir auch sehr zum Wechsel geraten, hat mich da voll unterstützt", sagt Weber. Im vergangenen Jahr habe er sich den Wechsel noch nicht zugetraut. "Doch nachdem ich dann Ende 2014 eine Woche in Beeck mittrainiert hatte, war für mich klar, dass ich den Sprung zur neuen Saison wagen wollte. Zumal mir die Spielweise hier sehr zusagt: sauberes Spiel von hinten raus."

Da habe er selbst auch seine Stärken, meint Weber, dessen Stammposition in der Innenverteidigung ist. "Ich bin ruhig am Ball, schätze sehr das Kombinationsspiel. Körperlich muss ich auf alle Fälle aber noch zulegen, muss robuster werden. Und das Tempo hier ist schon weit höher als in Bedburg. Das merkt man bei jedem Training."

In Beeck hat er sich auf Anhieb sehr wohlgefühlt. "Ich kann mich gut anpassen - aber das fällt hier auch sehr leicht. Die Bedingungen sind einfach super. Dazu zählt auch, dass hier gleich zwei Physiotherapeuten zur Verfügung stehen."

Mit denen er bestens fachsimpeln kann. Denn Weber studiert an der im Kölner Mediapark gelegenen Hochschule Fresenius Physiotherapie, ist aktuell im vierten Semester. "2017 werde ich fertig, werde dann zwei Abschlüsse haben: den Bachelor und das Staatsexamen." In Bedburg sei er von den Mitspielern bei Blessuren gerne auch schon konsultiert worden, verrät er schmunzelnd: "Die meinten dann: ,Markus, guck' mal drauf!' - das kam gar nicht mal so selten vor."

Was aber die Klassenerhaltschancen in der Regionalliga angeht, da hält sich Weber noch zurück: "Da sollten wir erst einmal die ersten sieben, acht Spiele abwarten. Dann kann man dazu wirklich was sagen."

(emo)