Fußball : Dremmen ist im Derby der Favorit

Bezirksliga: Der TuS empfängt den Tabellenvorletzten Sparta Gerderath.

Bis auf die Nachholspiele geht die Bezirksliga, Staffel 4, nach dem anstehenden 15. und letzten Spieltag der Hinrunde bis zum 25. Februar 2018 in die Winterpause. Sowohl der TuS Germania Kückhoven als auch der SV Roland Millich müssen trotz ihres Heimrechts allerdings auf dieses verzichten. Weder der Platz in Kückhoven, noch der Rasen im Willi-Waldhausen-Stadion in Millich lassen bei der derzeitigen Witterung ein Spielen zu. So weicht die Germania auf den Aschenplatz am Lövenicher Hötzelenberg aus, wo sie Germania Eicherscheid erwartet, und die Roländer treffen auf der Asche im Hückelhovener Borussenstadion Am Parkhof auf Mitaufsteiger FSV Columbia Donnerberg.

Das Spitzenspiel des Tages aber steigt in Aachen-Haaren, wo auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark an der Neuköllner Straße der Tabellenzweite DJK FV Haaren den Tabellenführer DJK Arminia Eilendorf zum Derby bittet. Sicher auch ein Duell der beiden Trainer Jürgen Lipka (Haaren) und Frank Küntzeler, die wohl nur gemein haben, aufsteigen zu wollen. Dass dieses Derby vor vielen Zuschauern stattfindet, davon darf man ausgehen.

Aus Kreis Heinsberger Sicht steht das Derby zwischen dem TuS Rheinland Dremmen und Sparta Gerderath im Blickpunkt. Nach den letzten Ergebnissen ist dabei der TuS klar favorisiert, der sich nach dem 3:2-Sieg in Brand schon (fast) im Tabellenmittelfeld etabliert hat. Aber wie das in lokalen Auseinandersetzungen nun mal so ist, gilt auch hier: Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Und darauf setzt auch die Sparta, und hofft, endlich mal wieder dreifach zu punkten. Aber ob Spartas Coach "Fuzzy" Schmitz sein Gegenüber Redzo Sakanovic tatsächlich überraschen kann? Man wird sehen, wer auf der Rheinland-Kampfbahn die Antwort gibt.

Auf dem Aschenplatz im Alsdorfer Südpark empfängt Landesliga-Absteiger Alemannia Mariadorf den FC Wegberg-Beeck II, der mit deutlich besseren Voraussetzungen anreist. Die Youngster von Trainer Markus Lehnen jedenfalls haben in der Fremde schon drei Mal gewonnen, Mariadorf erst einen Heimsieg gelandet.

Mit einem Heimsieg gegen Rasensport Brand würde sich die SG Union Würm/Lindern nicht nur einen lästigen Verfolger vom Hals, sondern auch den Anschluss nach ganz oben halten. Aber Union-Trainer Hermann-Josef Lambertz weiß um die Schwere der Aufgabe und sein Team ob der Klasse der Gäste entsprechend einzustellen.

Gut einstellen wird auch Kückhovens Trainer Dirk Valley seinen TuS Germania gegen die Germania aus Eicherscheid. Auch wenn man auf die ungeliebte Asche in Lövenich ausweichen muss, ist das allemal besser, als zu Hause auf tiefem Geläuf.

Genau das tut auch Roland Millich, trägt seine Heimpartie gegen den FSV Columbia Donnerberg auf dem Aschenplatz in Hückelhoven Am Parkhof aus. Ein Aufsteigerduell, das wohl auf Augenhöhe stattfindet, obwohl der Gast auswärts bisher noch nicht gewonnen hat.

Weiter spielen: Concordia Oidtweiler - FC Roetgen, SC Kellersberg - Eintracht Verlautenheide (Anpfiff 15 Uhr).

(ass)
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