Drei noch dabei

Von den ursprünglich sechs gestarteten Bezirksligisten kommen gestern Abend SC 09 Erkelenz, FSV Geilenkirchen und TuS Rheinland Dremmen weiter. Viktoria Katzem kommt nur schwer in die Gänge.

Da waren‘s nur noch Drei. Von sechs Bezirksligisten, die in die Pokalrunde gestartet waren, sind nach den gestrigen Ergebnissen der Achtelfinal-Spiele noch SC 09 Erkelenz (in Würm 6:0-Sieger bei der SG Union Würm-Lindern), FSV Geilenkirchen (3:1-Sieg gegen Ligakonkurrent Viktoria Katzem) und TuS Rheinland Dremmen (in Keyenberg 1:0-Sieger über Gastgeber SV Niersquelle Kuckum) im Viertelfinale vertreten.

SG Union Würm-Lindern – SC 09 Erkelenz 0:6 (0:4). Am verdienten Sieg der Erkelenzer mäkelte Würm-Linderns Pressesprecher Krichel erst gar nicht herum. Sichtlich unzufrieden war man bei den Platzherren aber mit der Leistung von Schiri Thomas Handschuhmacher, der zu allem Überfluss auch SG-Akteur Pascal Krichel in der 30. Minute wegen angeblichen „Nachtretens“ mit „Rot“ vom Platz stellte. Zu diesem Zeitpunkt hatten Marcel Holterbosch (25. Minute) und Bastian Steffens (28.) aber bereits ein 2:0 für den klar dominierenden Gast vorgelegt. Erneut Holterbosch (40.) und ein Eigentor von Dennis Baumanns (41.) sorgten für den 0:4-Pausenstand. In Halbzeit zwei schraubten der eingewechselte Marco Märtin (58.) und Domenice Hoyer (65.) das Ergebnis auf den Endstand.

FSV Geilenkirchen – Viktoria Katzem 3:1 (1:0). Das Fehlen von Stefan Schild (Urlaub) und Sven Rixen (krank) ließ das Katzemer Mittelfeld nur schwer in die Gänge kommen. So war das Geilenkirchener 1:0 durch Mesut Acikgöz in der 25. Minute auch nicht unverdient. Aber wer weiß wie‘s gelaufen wäre, hätte nicht Viktorias Libero Marc Jansen noch vor dem Seitenwechsel mit einem „Wembley-Tor“ – diesmal vom Schiri aber zurecht nicht anerkannt – Pech gehabt. Nach einer Stunde dann durch Mirco Dreßler sogar das 2:0 des FSV. Jan Bohnen machte es in der 70. Minute dann mit dem 1:2 aber noch einmal spannend. Die Bemühungen um den Ausgleich bekamen aber schon in der 85. Minute einen Dämpfer, als Thomas Lüders sich wegen wiederholten Foulspiels verabschieden („gelb/rot“) musste. Gegen dezimierte und in den letzten Minuten total offene Viktorianer hatte Mirco Dreßler wenig Mühe seinen zweiten Treffer zu erzielen, und mit dem 3:1 das Pokalaus der Katzemer zu besiegeln.

SV Niersquelle Kuckum – TuS Rheinland Dremmen 0:1 (0:0). Auch im dritten (Pokal-)Anlauf gegen die „Rheinländer“, schafften es die Niersquellkicker nicht, sich durchzusetzen. Aber wie schon in den Jahren zuvor, war es eine ganz „enge Kiste“. Erst in der 84. Minute erzielte TuS-Angreifer Carlos Dias mit einem platzierten Kopfball den entscheidenden Treffer. „Der Sieg war diesmal aber verdient“, bescheinigt Niersquelle-Chef Hardy Beckers dem überlegenen TuS. Die Riesenchance zur Führung hatte auf der anderen Seite in Halbzeit eins Arthur Mattern ausgelassen, als er aus fünf Metern freistehend nur die Querlatte des Gästetores traf. Ansonsten herrschte wegen des Fehlens von Dick und Gotzmann aber vorne große Flaute.

(RP)
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