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Fußball: Die fünf "Heinsberger" Bezirksligisten im Check

Fußball : Die fünf "Heinsberger" Bezirksligisten im Check

SV Brachelen: Mit gerade mal acht Törchen darf sich der SVB nicht wundern, dass ihn nur ein Punkt vom noch verbliebenen letzten Abstiegsplatz trennt.

SV Brachelen: Mit gerade mal acht Törchen darf sich der SVB nicht wundern, dass ihn nur ein Punkt vom noch verbliebenen letzten Abstiegsplatz trennt.

Vier dieser Tore gehen auf das Konto von Ramazan Alkan, den Trainer Jörg Beyel vorübergehend in den Angriff beorderte. Noch einen mit der Qualität eines Alkan, und den Verantwortlichen wäre sicher wohler. Wie schwer es nämlich gerade den jungen Neuverpflichtungen fällt, ihr zweifellos vorhandenes Potenzial dauerhaft abzurufen, machen allein schon die deftigen Niederlagen in Schwanenberg (1:5), gegen Oidtweiler (0:6) und Kückhoven (0:5) deutlich. RP-Tipp: Bei Bündelung aller Kräfte sollte zumindest Platz 13 drin sein, der zum Klassenerhalt reicht.

Sparta Gerderath: Jeweils mit 0:1 gingen die drei ersten Heimpartien gegen Eilendorf, Brachelen und Waldfeucht/Bocket verloren. Dann aber mauserten sich die Jungs von Coach Bernd Nief, machten die Anlage an der Sparta-Straße wieder zu einer Festung. "Büßen" mussten dies Kückhoven (1:0), das bis dato unbesiegte Lich-Steinstraß (2:0) und auch das immer noch unbesiegte Inden/Altdorf, das sich aber immerhin über ein am Ende für ihn glückliches 0:0 freute. Mit Mittelfeldakteur Markus Schär verliert die Sparta nun freilich einen Leistungsträger an Ligarivale Kückhoven. RP-Tipp: Wenn bei der Sparta vor allem die Abwehrarbeit mit bisher erst sieben Gegentoren weiter funktioniert, ist ein Mittelfeldplatz drin.

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TuS Germania Kückhoven: Mit der Verpflichtung von Markus Schär dürften die Erwartungen im Lager der Germania noch einmal gestiegen sein — zum Angriff auf die Aufstiegsplätze kann also geblasen werden. Sehr aufschlussreich dürfte da schon der Rückrundenauftakt werden, zu dem die Germania am Freitag, 15. Februar, bei Spitzenreiter Lich-Steinstraß antritt. Zumal sowohl Lich-Steinstraß' Coach Peter Kosprd als auch TuS-Trainer Hermann-Josef Lambertz fast immer auf Offensive setzen. RP-Tipp: Kommt Kückhoven gut aus den Startblöcken — die nach Lich-Steinstraß weiteren Auftaktgegner sind Brand (H), Inden/Altdorf (A) und Rurdorf (H) —, schafft der TuS Platz eins oder zwei.

SV Schwanenberg: Mit Platz zehn und zwölf Punkten kann der SV zwar nicht entspannt, aber doch relativ unaufgeregt dem weiteren Saisonverlauf entgegensehen. Der Klassenerhalt sollte wesentlich leichter zu erreichen sein, als es zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres erschien, als man mit gerade mal neun Punkten auf einem Abstiegsplatz stand. Dank einer furiosen Rückrunde belegte man am Ende mit stolzen 38 Punkten sogar noch Platz zehn. Spekulationen um Spielerwechsel, vielleicht sogar schon in der Winterpause, machen die Arbeit für Schwäne-Coach Frank Strothkämper aber sicher nicht leichter. RP-Tipp: Egal, was an den Wechselgerüchten auch dran ist, der SVS wird die Liga halten.

SV Waldfeucht-Bocket: Beim Aufsteiger stellte sich bald heraus, dass ein echter Knipser fehlt — so einer wie der langjährige Torjäger Tobias Vraetz, der sich im Sommer berufsbedingt Richtung Kohlscheid verabschiedet hatte. Aber mit elf Punkten haben die Kombinierten von Trainer Nico Herzog immer noch vier Punkte mehr als Schlusslicht Brand. Es hätten sogar noch drei Zähler mehr sein können, hätte man am 12. Spieltag bei Mitaufsteiger Concordia Oidtweiler nicht eine hochverdiente und scheinbar sichere 2:0-Führung noch verspielt und am Ende 2:3 verloren. RP-Tipp: Dem Aufsteiger ist der Klassenerhalt allemal zuzutrauen. Schließlich gilt es, nur noch ein Team hinter sich zu lassen. ass

(ass)