Deutliche Niederlagen für den TV Erkelenz und für den ASV Rurtal Hückelhoven

Handball-Landesliga : Landesligisten verlieren auswärts

Die Damen aus Erkelenz unterlagen deutlich in Uedem. Für die Herren des ASV Rurtal Hückelhoven gab es beim TV Krefeld-Oppum nichts zu holen.

Beide heimischen Teams kassierten eine Auswärtsniederlage.

Damen: Uedemer TuS – TV Erkelenz 34:23. „In der ersten Halbzeit waren wir wie im Spiel gegen Hiesfeld auf Augenhöhe mit den Gegnern und haben den Verbandsligaabsteiger vor erhebliche Probleme gestellt“, erklärte ETV-Trainer Klaus Steinmetz nach der Niederlage seines Teams. So gelang Uedem erst in der Schlussphase der ersten Hälfte ein kleiner Pausenvorsprung durch drei Tempogegenstöße nach Fehlwürfen der Gäste (17:14). Nach der Pause kam seine Mannschaft mit der deutlich stärkeren Deckung der Uedemer nicht mehr zurecht und erlaubten den Gastgeberinnen einfache Tore, die zumeist aus Eins-gegen-eins-Situationen entstanden. Gleichzeitig wurden vorne zu viele Chancen vergeben. Aus Steinmetz’ Sicht waren auf beiden Seiten die Torhüterinnen die stärksten Akteure. So verhinderte Rebecca Reisson im Erkelenzer Tor eine noch höhere Niederlage. Dennoch: „Die verdiente Niederlage fällt acht Tore zu hoch aus, denn wir haben neun Chancen frei vor dem Tor vergeben. Insgesamt hat die Mannschaft zu harmlos agiert“, so der Erkelenzer Klaus Steinmetz nach der Partie.

Herren: TV Krefeld-Oppum II – ASV Rurtal Hückelhoven 33:24. Ausgelassene Tormöglichkeiten, Lücken in der Abwehr und technische Fehler sorgten bereits in der ersten Spielhälfte für große Schwierigkeiten beim ASV. Mit einem Rückstand von vier Toren ging es in die Pause (13:17). Das Spiel danach zu drehen, klappte nicht – im Gegenteil: Oppum zeigte den Gästen, wie man ein Spiel gestaltet – durch technische Ballgewinne, Konter und ein schnelles Absetzen vom Gegner. Trainer Jens Opitz sieht die Verfassung seiner Mannschaft kritisch: „Woche für Woche spielen wir mit ständig wechselndem Personal, sowohl im Training als auch bei den Spielen. Dadurch fehlen die Automatismen und wir können Spielzüge nicht gemeinsam über einen längeren Zeitraum einstudieren“, erklärte der ASV-Trainer. Zudem gingen die Rurtaler erneut aus einem Spiel mit neuen Verletzten heraus. „Die kommenden Spiele sind wichtig für uns im Abstiegskampf. Ich hoffe, dass wir die Hinrunde noch einigermaßen punkten, um dann in der Rückrunde mit einigen Rückkehrern nochmal anzugreifen“, sagte Opitz und warf damit schon einmal einen Blick in die Zukunft..

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