"Derby-Time" zum Rückrundenauftakt

Gleich zum Auftakt der Rückrunde ist "Derby-Time" angesagt. Nicht nur die beiden Duelle zwischen den vier "Heinsberger" Vertretern – Kückhoven trifft auf Schwanenberg, Gerderath auf Brachelen – stehen da im Mittelpunkt, sondern auch das Eilendorfer Derby zwischen Tabellenführer SV und der Arminia. Nicht selten wollten diese lokale Auseinandersetzung zuletzt zwischen 800 und 1000 Zuschauer sehen. Gut möglich, dass dies auch am Sonntag wieder so ist. Die Partie im Halfenstadion wird erst um 18 Uhr angepfiffen.

Ansonsten wird auf den Plätzen um 15 Uhr begonnen. So auch in Kückhoven, wo der TuS Germania als Tabellenvierter den abstiegsbedrohten SV Schwanenberg erwartet. Klar favorisiert sind hier die Germanen, die schon das Hinspiel 1:0 gewannen. Zwar haben sich die Schwäne in der Winterpause mit Stefan Deckers (kam vom VfJ Ratheim) verstärkt, müssen dafür aber im Abstiegskampf wohl länger auf ihren erkrankten Cheftrainer Frank Strothkämper verzichten. Wie Schwanenbergs Obmann Thorsten Maaßen auf Nachfrage mitteilt, werden er selbst und Kapitän David Katthagen die Mannschaft zunächst betreuen und trainieren. "Wir sind aber schon in Gesprächen, um eine andere Interimslösung zu finden", so Maaßen.

Brachelen will Revanche

Bei Sparta Gerderath will der SV Brachelen Revanche für die zum Saisonauftakt erlittene 2:4-Heimniederlage. Mit einer engagierten Leistung war da der Sieg des Aufsteigers sogar mehr als verdient. Brachelens Trainer Jörg Beyel wird sein Team daran erinnern, dass es mit seinen erst 16 Punkten längst noch nicht aus dem (Abstiegs)-Schneider ist, sich also entsprechend ins Zeug legen sollte. Aber das fordert wie gewohnt natürlich auch Sparta-Coach Bernd Nief von seinen Schützlingen. Ein sicherlich interessantes, aber auch offenes Duell.

Gleich zum Saisonauftakt machte der FC Rurdorf bei seinem Einstand in der Staffel 4 mit einem verdienten 1:0 beim neu strukturierten JSV Baesweiler auf sich aufmerksam. Inzwischen ist der einzige Vertreter des Fußballkreises Düren aber gehörig ins Trudeln geraten, rangiert mit erst zwölf Punkten sogar auf einem Abstiegsplatz. Ein erneuter Sieg gegen Baesweiler, und alles sähe wieder deutlich besser aus. Dabei mithelfen soll der Ex-Beecker Florian Honnes, der in der Winterpause den Weg ins Rurtal gefunden hat.

Während sich in den Partien VfR Linden-Neusen - Hertha Walheim II, Rhenania Richterich - Borussia Brand und SC Kellersberg - DJK FV Haaren Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstehen, darf der FC Inde Hahn gegen Schlusslicht Yurdumspor Aachen deutlich vorne erwartet werden.

(ass)
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