Lokalsport : Derby im Blickpunkt

In der Regel nur noch sechs Partien pro Spieltag stehen in der Fußball-Bezirksliga, Staffel 4, auf dem Programm, weil das ursprüngliche 16er-Feld durch den Rückzug von Frankonia Broich und dem JSV Baesweiler auf nur mehr 14 geschrumpft ist.

Am anstehenden neunten Spieltag sind es sogar nur deren fünf, weil die Partie FC Germania Lich-Steinstraß gegen DJK FV Haaren schon vor zwei Wochen ausgetragen wurde.

Los geht es mit dem Spieltag bereits heute Abend in Baesweiler, wenn Aufsteiger Concordia Oidtweiler um 20 Uhr auf der Anlage an der Bahnhofstraße den FC Inde Hahn zu Gast hat. Schlusslicht Oidtweiler ziert nach Annullierung seines 4:1-Derbysieges gegen Baesweiler mit null Punkten das Tabellenende. Um wieder Anschluss zu finden, muss also unbedingt Zählbares her, gegen den FC Inde Hahn sicher kein leichtes Unterfangen.

Im Blickpunkt des Spieltages steht aber zweifellos das Derby zwischen dem SV Schwanenberg und dem SV Brachelen. Mit ihren jeweils sieben Punkten wird man wohl in beiden Lagern nicht so recht zufrieden sein, wohl aber mit dem Abstand zum einzig noch fehlenden Abstiegsplatz. Wie schon erwähnt, belegt den die Concordia aus Oidtweiler. Der ganz große Druck ist den Schwänen und dem SVB also erstmal genommen, was aber nicht deren Ehrgeiz schmälern sollte. 3:0 gewann in der Vorsaison der SV Schwanenberg an gleicher Stätte, damals allerdings auf dem kleinen Aschenplatz. Auch der Rasenplatz auf der Anlage In der Schlei kann zwar nicht mit "Wembley-Bedingungen" dienen, ist der Asche nebenan aber trotzdem allemal vorzuziehen. So sehen es wohl auch die Trainer Frank Strothkämper (Schwanenberg) und Jörg Beyel, die bei ihren Schützlingen auf Gras sicher mehr einfordern können, als auf dem ungeliebten Asche.

Schützenhilfe sowohl für Brachelen wie auch für Schwanenberg könnte Sparta Gerderath leisten, wenn es denn an der Aachener Karl-Kuck-Straße Borussia Brand (aktuell Dreizehnter mit sechs Punkten) besiegt. Nach den tollen Siegen gegen Kückhoven (1:0) und Lich-Steinstraß (2:0) fast schon ein Muss für die Schützlinge von Sparta-Coach Bernd Nief. Aber Vorsicht, auch Brand ließ letzte Woche aufhorchen, schaffte mit einem überraschenden 2:0 bei der Reserve von Hertha Walheim den ersten Saison-Sieg.

Wie Gerderath, verweist auch Aufsteiger SV Waldfeucht/Bocket schon auf zehn Punkte, die man zu Hause gegen Arminia Eilendorf natürlich gerne aufstocken würde. Wie stark gerade die Offensive der SV-Gäste ist, bewies die erst vergangenen Sonntag, als Mitaufsteiger Concordia Oidtweiler mit gleich 6:0 abgewatscht wurde.

Der Spieltag wird durch die Partie FC Inden/Altdorf gegen Hertha Walheim II komplettiert. Spielfrei sind der TuS Germania Kückhoven und der FC Rurdorf.

(ass)