Vereine: China schaut auf den SV Baal

"Baal ist fit – ganz China schaut auf Baal!" Mit diesem Ausspruch hob Udo Klöber, der Vorsitzende des SV Baal, bei der Mitgliederversammlung im Sportlerheim die Bedeutung des Sportvereins besonders hervor.

Das große China schaut auf Deutschland, so Klöber, um das Konzept der Organisation im Sport von Deutschland zu übernehmen und schaut damit auch auf Baal. Den Vergleich mit China nahmen die Sportler mit heiterem und spontanem Beifall auf.

400 Mitglieder

Zurecht kann Baal stolz auf den Spielverein mit seinen 400 Mitgliedern und dem Angebot an Breitensport sein. Zehn Abteilungen, darunter drei mit Fußball, bieten ein breites Spektrum für jedes Alter. Das sei auch Aufgabe der Mitglieder und des Vorstandes, den SV Baal zu pflegen und zukunftssicher zu entwickeln, betonte Klöber. Dazu erklärte der Vorsitzende in seiner ausführlichen Präsentation, dass der SV Baal neben der Familie mit seinen Angeboten einen Beitrag für gesunde Lebensweise, soziale Bindungen und Persönlichkeitsentwicklungen in der Gemeinschaft leiste.

Zufriedenheit drückte sich auch in den Berichten der einzelnen Abteilungen aus. Die Fußball Senioren wurden seit 1972 zum ersten Mal Stadtmeister in Hückelhoven. Die Alten-Herren-Kicker kooperieren wegen mangelnder Spieler erfolgreich mit Millich, wie auch die Jugend mit Granterath. Der Erfolg zeigte sich hier bereits durch die erreichte Vize-Stadtmeisterschaft.

Die Tischtennis-Abteilung meldete mit seinen sechs Mannschaften einen steigenden Zulauf. Allein 30 Kinder trainieren inzwischen an sechs Platten. Die Senioren 1 bestiegen die Erfolgsleiter und spielen jetzt in der Bezirksliga an der grünen Platte.

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Besonders erfolgreich präsentierte sich die Sportabzeichen-Abteilung, die in 2009 mit 79 erfolgreiche Teilnehmer einen neuen Rekord aufstellte. An den Erfolgen im Verein schlossen sich auch Kinder-Turnen, Frauen-Turnen, Gesundheitsturnen und der Herren-Freizeitsport an. Alles in allem, der SV blickte auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2009 zurück. Daran hatte auch der scharf rechnende Kassierer Willi Winterscheidt seinen Anteil, wie die Kassenprüfer bestätigten.

Die abschließende einstimmige Entlastung des Kassiers und des Vorstandes war ein Dankeschön der Mitglieder für die gute Vereinsarbeit. So soll es auch weitergehen: die Finanzstruktur wird noch transparenter gemacht und die Jugendarbeit weiter verstärkt werden. Dazu muss Betrieb und Pflege der Heime und Anlage überarbeitet und ein Sponsoring-Konzept erstellt und umgesetzt werden.

Inzwischen hat ein Arbeitkreis die Vorbereitungen für das 100-jährige Bestehen, das in zwei Jahren gefeiert werden soll, aufgenommen.

Die Versammlung nahm Vorsitzender Udo Klöber zum Anlass, langjährige und verdienstvolle Mitglieder in den Mittelpunkt von Ehrungen zu stellen. Lotte Mainz bekam für 40 Jahre Übungsleiterin ein besonderes Präsent. Auszeichnungen für 60 Jahre nahmen Hans Vieten, für 40 Jahre Helmut Kremer und Peter Jäger, für 25 Jahre Monika Jäger, Linda Mudrak und Frank Weisweiler entgegen.

Zügig verlief auch die Teilneuwahl des Vorstandes. Ronny Weigelt bleibt 2. Vorsitzender wie auch Willi Winterscheidt 1. Kassierer und Günter Reinhold Fußballobmann. Ralf Zaeske kam als Geschäftsführer neu in den Vorstand, ebenso als Beisitzer Maike Rohrbeck und Stefan Röttger.

(RP)
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