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Bitburger-Kreispokal startet mit Qualifikation

Kreispokal : 70 Mannschaften – ein großes Ziel

Fußball: Am Freitag beginnt mit der Qualifikation der Kreispokal 2018. Bis zum Finale am 12. September stehen 69 Spiele auf dem Plan.

Für die einen ist er eine lästige Pflichtaufgabe, für die anderen eine gute Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen zu testen und für wieder andere ist er die große Chance, ganz weit zu kommen und vielleicht sogar in den Mittelrheinpokal einzuziehen: der Kreispokal. Wie auch immer die Vereine, Trainer und Spieler den Cup angehen, Fakt ist: Ab Freitag ist es wieder soweit. Insgesamt 70 Mannschaften machen in dieser Saison mit – ihren Verzicht erklärt haben nur Grün-Weiß Schaufenberg, Viktoria Schalbruch und der TuS Keyenberg. Die 70 Teams, die bei der Auslosung im Topf waren, spielen in der Meisterschaft von der D-Liga bis zur Mittelrheinliga, wobei naturgemäß dem FC Wegberg-Beeck als höchstklassige Mannschaft die Favoritenrolle zufällt. In der vergangenen Saison waren die Beecker nicht mit von der Partie, sondern als Regionalligist direkt für den Mittelrheinpokal qualifiziert. Das äußerst muntere Finale bestritten im Vorjahr die beiden Landesligisten Germania Teveren und Union Schafhausen, das die Union mit 8:2 für sich entschied. Und auch dieses Mal könnte der Weg für die Schafhausener weit führen – erst im Endspiel könnte es zu einem Duell mit dem Mittelrheinligisten aus Beeck kommen.

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Bevor das Endspiel am Mittwoch, 12. September, angepfiffen wird, stehen allerdings noch 69 Spiele auf dem Plan, die ersten am Freitag, 27. Juni, ab 19 Uhr in der Qualifikation. Insgesamt 28 Mannschaften müssen dabei ran, wobei dort die A- bis D-Ligisten noch unter sich sind – das gilt auch für die zweite Runde, die am Dienstag, 31. Juli, ausgetragen wird. Die acht Teams, die auf Bezirksebene spielen, greifen erst in der zweiten Runde ein, gehen sich dabei allerdings im Gegensatz zum Vorjahr erstmal noch aus dem Weg. Das sind neben Beeck und Titelverteidiger Schafhausen, Landesligist Germania Teveren sowie die Bezirksligisten TuS Dremmen, Germania Kückhoven, Union Würm/Lindern und die beiden Aufsteiger 1. FC Heinsberg-Lieck und VfJ Ratheim.

Interessante Duelle wird es aber sicherlich schon in den Runden zuvor geben: Gleich in der Quali treffen zum Beispiel die Sportfreunde Uevekoven, die den Klassenerhalt in der Kreisliga A nicht geschafft haben, auf Bezirksliga-Absteiger Roland Millich. Beim SC Myhl tritt zudem mit Sparta Gerderath der zweite Bezirksliga-Absteiger an. A-Liga-Aufsteiger SG Katzem/Lövenich bekommt es mit der SG Gangelt/Hastenrath zu tun, und der SV Brachelen muss bei Waldenrath/Straeten ran. Zum Derby kommt es auch beim SV Baal, der den SV Holzweiler empfängt, und bei Viktoria Wegberg, wo der SV Adler Effeld zu Gast sein wird. In allen Partien bis zu den Platzierungsspielen genießt die klassentiefere Mannschaft Heimrecht.