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Bezirksliga: Dremmens Negativlauf geht weiter im Derby gegen Heinsberg-Lieck

Niederlage gegen Heinsberg-Lieck : Dremmens Negativlauf geht im Lokalderby weiter

Auch der neue Kunstrasenplatz half am Ende nicht: Die TuS Rheinland Dremmen verliert zu Hause das Derby gegen den 1. FC Heinsberg-Lieck mit 1:2.

Die Zuversicht, nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge endlich mal wieder zu punkten, war eigentlich vor dem Stadtderby gegen den 1.FC Heinsberg-Lieck ganz gut bei Schlusslicht TuS Rheinland Dremmen. Am Ende stand Dremmen jedoch wieder mit leeren Händen da. Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen wächst mit dem 1:2 (0:0) gegen die „Kreisstädter“ auf sieben Punkte an.

Dabei hatten sich Trainer Ralph Tellers und seine Schützlinge viel vorgenommen. Nicht nur, dass die zuletzt nach einer Gelbsperre fehlenden Rocco Hoitink und Lukas Lambertz wieder dabei waren, sondern auch Routinier Norman Saar. Zudem durfte man erstmals den jüngst auf dem alten Aschenplatz verlegten neuen Kunstrasenplatz nutzen. Darauf hatte man auch schon etliche Male trainieren können. Aber es half alles nicht, der TuS Rheinland bleibt mit vier Punkten abgeschlagen Tabellenletzter.

Dabei fing es ganz verheißungsvoll an. Schon nach zwei Minuten schlug Norman Saar einen Freistoß Richtung Gäste-Tor, aber der Ball flog an Freund und Feind vorbei ins Toraus. Das war es aber auch für lange Zeit an Dremmener Torgefahr. Heinsberg-Lieck kontrollierte immer mehr das Spiel, so richtig torgefährlich war man aber auch nicht. Ein kontrollierter Spielaufbau aus den eigenen Abwehrreihen, zumeist initiiert vom 44-jährigen Jürgen Heinrichs, war zwar ganz gut anzusehen, aber so richtig zum Abschluss kam man kaum.

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Eher gelang das bei zahlreichen Freistoßchancen rund um den Strafraum. Doch die allesamt vom technisch versierten Sebair Ljatifi ausgeführten Standards brachten Keeper Timo Busch im TuS-Tor nicht in Bedrängnis. In der 41. Minute erwischte es den Heinsberger Gino Krings nach einem Zweikampf dann so heftig, dass er mit einer Knöchelverletzung durch Kevin Bungudi ersetzt werden musste. Heinsbergs Coach Michel Noethlichs musste umstellen, was sich unmittelbar nach der Halbzeit auszahlen sollte.

Der ins Mittelfeld gerückte Dominik da Silva zog in der 47. Minute aus der Distanz ab und sein Schuss landete unerreichbar zum 1:0 im Dremmener Tor. Dremmen bemühte sich zwar gleich um den Ausgleich, wurde aber in der 61. Minute gnadenlos ausgespielt. Über die linke Seite entwischte Heinsbergs Philipp Robertz der Dremmener Abwehr zum wiederholten Male, diesmal mit Erfolg. Er legte für den mitgelaufenen Sebair Ljatifi auf, der keine Mühe hatte halbhoch zum 0:2 einzuschießen.

Bemerkenswert war danach der Wille der Platzherren, sich zu wehren. Und tatsächlich schafften sie noch den Anschlusstreffer. Nach einer unübersichtlichen Aktion im Heinsberger Strafraum waren Jürgen Heinrichs und TuS-Angreifer Nico Schunk aneinandergeraten. Auf Befragung seines Assistenten zeigte Schiedsrichter Dirk Wiegand dann auf den Elfmeterpunkt. Die Chance ließ sich Dremmens Sascha Hochgreef nicht nehmen und verwandelte sicher gegen den machtlosen Alex Rütten im FC-Tor zum 1:2 (69.). Dabei blieb es dann.